5 Tipps gegen Prüfungsstress

5 Tipps gegen Prüfungsstress

Ich befinde mich gerade in der Prüfungszeit und weiß, dass es vielen von euch genauso geht. Auch wenn dieses Semester bei mir irre nervig und stressig ist, habe ich das Gefühl, ein bisschen besser vorbereitet zu sein wie im letzten, vielleicht, weil ich jetzt schon ein wenig wusste, was auf mich zukommt. Deswegen möchte ich heute meine 5 Tipps gegen Prüfungsstress mit euch teilen und hoffe sehr, dass ich euch damit weiterhelfen kann.


1. Bereitet euch gut vor

.. und das am Besten schon frühzeitig. So vermeidet ihr, dass ihr kurz vor der Prüfung Panik bekommt, weil euch irgendetwas fehlt oder ihr noch so viel ausdrucken müsst. Am Besten ist es, wenn ihr einen Kalender habt und euch einen Plan erstellen könnt, wann ihr was machen möchtet. Außerdem kann ich euch Evernote sehr ans Herz legen, eine Organisationsapp, die ihr sowohl auf eurem Smartphone, als auch auf eurem PC installieren könnt. Kauft euch Karteikarten und beschriftet diese schon, bevor die richtige Lernphase durchgeht, dann habt ihr den Stoff schon einmal gesehen und müsst das nicht kurzfristig noch schnell machen. Druckt aus, was ihr ausdrucken wollt. Sortiert die Fächer nach Farben, markiert euch wichtige Stellen, erstellt euch ein System. Wenn es dann wirklich ans Lernen geht braucht ihr nur noch eure Materialien auspacken, euch hinsetzen und los geht es.

Übrigens: Mir hilft es, schöne Stifte und Marker zu haben. Das macht mich wenigstens ein bisschen glücklich, in dieser doofen, doofen Lernzeit.

5 Tipps gegen Prüfungsstress

Kleiner Kugelschreiber mit Touch-Pen von WEDO.

2015 07 10 - 07

2. Benutzt mehrere Sinne

Dieser Tipp hat mir in diesem Semester besonders geholfen. Gerade bei theoretischen und technischen Sachen fällt es mir schwer, sie zu lernen, deswegen schaue ich mir auf Youtube gerne praktische Beispiele an. Gerade was die Physik oder Chemie angeht gibt es wahnsinnig viele Videos, die super einfach erklärt sind (und auch eigentlich für die Unterstufe bestimmt sind aber hey, so verstehe ich es wenigstens auch). Ansonsten kann ich euch nur raten, die Sachen aufzuschreiben, sie euch vorlesen zu lassen (oder sie sich laut selbst vorlesen) mit anderen Leuten durchzusprechen, denn je öfter ihr euch damit befasst, desto besser bleibt der Stoff hängen. Ihr könnt euch besonders schwierige Dinge auch mit einem Post-It in die Wohnung kleben, beispielsweise an den Kühlschrank, denn da kommt man ja am Tag doch ein paar Mal vorbei ;)

3. Esst, trinkt, schlaft genug!

Gerade wenn man sich einen Plan gemacht hat, dann sollte man darauf achten, auch genug Pausen zu machen, denn man ist einfach nicht 24/7 aufnahmefähig. Ich bin selbst das absolute Negativbeispiel, vergesse zu essen, trinke 2 Gläser am Tag (oder gefühlte 3 Kannen Kaffee) und schlafe vielleicht 4 Stunden, aber ich bin auf dem Weg der Besserung denn eines habe ich gemerkt: Nur wenn man erholt und ausgeruht ist, kann man auch 100% geben,

4. Lasst euch nicht ablenken

„Oh, ein Fussel“. Ihr kennt das bestimmt auch, denn sobald man eigentlich lernen sollte, hat man plötzlich wahnsinnige Lust, das Zimmer aufzuräumen, ach was rede ich, das ganze Wohnheim! Plötzlich interessiert man sich für Dinge, die davor total langweilig waren und lässt sich von jeder Kleinigkeit ablenken. Aber nichts da! Kämpft gegen euren inneren Schweinehund an, besiegt ihn und dann kommen wir zum fünften Punkt meiner Liste:

5. Belohnt euch!

.. denn so könnt ihr euren Verstand wirklich fabelhaft austricksen. Wie schon erwähnt, ab und zu braucht man nunmal eine Pause und diese Pausen kann man mit etwas Schönem verbringen, denn das hat man sich auch wirklich verdient! Ich habe beispielsweise 2 Tage im Freibad in einer ruhigen Ecke gelernt und bin immer nach einem Kapitel kurz ins Wasser gesprungen. Wenn ich besonders fleißig war, bin ich auch ein bisschen shoppen gegangen oder habe mir einen leckeren Smoothie gemacht. Vielleicht trefft ihr euch auch einfach mit ein paar Kommilitonen oder Klassenkameraden und geht etwas essen oder trinken? Egal was euch gut tut, tut es, denn nur weil die Prüfungsphase nervig und anstrengend ist heißt das nicht, dass ihr in dieser Zeit überhaut gar keinen Spaß haben dürft!

5 Tipps gegen Prüfungsstress

Ich hoffe wirklich, dass euch meine Tipps ein bisschen weiterhelfen konnten. Habe ich etwas vergessen? Dann sagt mir gerne, was ihr gegen Prüfungsstress tut, ich freue mich sehr, mich mit euch auszutauschen und drücke euch natürlich die Daumen. We will survive!

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10 Comments

  • Reply
    Helena
    14. Juli 2015 at 13:32

    Superschöne Tipps. Ich hab auch die meisten davon während meiner Prüfungsphase angewendet und durch strukturiertes Lernen kommt man einfach wirklich weiter! Noch ganz viel Glück wünsche ich dir weiterhin <3

    Liebste Grüße von Helena:
    http://letsmakeanewtomorrow.blogspot.de

  • Reply
    iivorybeauty
    14. Juli 2015 at 17:59

    Ich bin durch die ganze Klausurenphase zum Glück schon durch und bin auch sehr zufrieden mit meinem Durchschnitt, da hat sich die Arbeit definitiv gelohnt. Deine Tipps sind wirklich gut! :)
    Liebe Grüße ♥
    iivorybeauty

  • Reply
    Lisa
    14. Juli 2015 at 18:02

    Liebe Julia!

    Puh, bei dir ist es immer noch nicht vorbei? Du Arme. Ich hoffe, du hast es bald überstanden. Wie du siehst, ist es bei mir (fast) vorbei. Ich habe nächste Woche noch eine Prüfung und dann wars das endgültig :) Tolle Tipps, in denen ich mich auch wiedergefunden habe. Ablenken lasse ich mich auch sehr gerne und ich schlafe auch viel zu wenig. Aber du hast Recht, man sollte sich nicht ablenken lassen und gut erholt sein :)

    Mit den Stiften gehts mir übrigens auch genauso :)

    Liebste Grüße und noch toi toi toi für alles
    Lisa

  • Reply
    Rina
    15. Juli 2015 at 9:36

    Ich kenne das nur zu gut. Ich bin aber auch so ein Typ, der das dann knallhart durchzieht und nicht nach links und rechts gut. Gerade bei Hausarbeiten, wenn man eine bestimmte Bearbeitungsfrist hat, schreibe ich die so schnell wie möglich runter, auch wenn das bedeutet mal 18 Stunden am Stück dran zu sitzen. Dann bin ich meistens im „Flow“. Einerseits gut, weil ich so immer alles in der vorgegeben Zeit schaffe, andererseits auch alles andere als gut für den Körper. ^^
    Hauptsächlich finde ich aber tatsächlich eine gute und sinnvolle Organisation am wichtigsten. :)

    Liebste Grüße,
    Rina von Adeline und Gustav

  • Reply
    Vanessa
    15. Juli 2015 at 10:25

    Hallo Julia :)
    Super tolle Tipps! Schade, dass ich die nicht hatte, als ich noch lernen musste. Jetzt mache ich das ja schon seit Jahren nicht mehr…. hihi Wobei ich ja am Überlegen bin eine neue Sprache anzufangen. Schwedisch und Französisch würden mich wahnsinnig reizen :)

    Frühzeitig anfangen hat bei mir leider nie geklappt, obwohl ich mir das JEDES MAL vorgenommen hatte :D Irgendwie war es bei mir dann doch immer erst auf den letzten Drücker soweit, dass ich mich dahinter geklemmt habe ;) Glücklicherweise hat das trotzdem immer gereicht :)

    Mittlerweile sind wir auch auf Snapchat Freunde. Die App muss man glaub ich nicht zu 100% kapieren ^^
    Liebste Grüße
    Vanessa

  • Reply
    Thao
    15. Juli 2015 at 16:41

    Super Tipps :)
    Das mit dem früh anfangen nehme ich mir immer vor, aber meistens wird daraus nichts, ahaha :D

    Zum Glück bin ich bald durch mit der Prüfungsphase :)
    Für deine weiteren Prüfungen wünsche ich dir viel Erfolg!

  • Reply
    Maike
    15. Juli 2015 at 17:36

    Eine schöne Zusammenfassung :) Ich kann mich auch gleich viel besser konzentrieren und bin kreativer, wenn meine Materialien (Block, Stifte…) in Schuss sind und der ein oder andere Hingucker dabei ist ;) Liebe Grüße

  • Reply
    Lavie Deboite
    15. Juli 2015 at 23:02

    Also ich muss zugeben, dass ich damals vor allem mit Punkt 1 und 4 so meine Probleme hatte :-D Frühzeitig anfangen war bei mir halt echt nich. Immer auf den letzten Drücker und dann die Nacht durchgelernt. Naja, hat man dann auch an den Ergebnissen gesehn! Mit System hatte das echt so gar nix zu tun! Beim Ablenken lassen war ich dagegen danz großes Kino! Da hat sogar ne weisse Wand für gereicht :-D Und das mit Youtube. Das gabs damals auch irgendwie noch nicht. Das ist echt ne coole Sache, weil ich glaub, dass man sich da einiges noch zulernen kann! Jedenfalls echt gute Tipps! Hätte ich damals doch einfach nur schon so coole Blogs gelesen! Wobei die hätten mich dann wieder abgelenkt :-D Ich sehs bei na BloggerFreundin die studiert! :-D Auf jeden Fall ein cooler Beitrag un saaaau scheene Bilder!

  • Reply
    Jana
    16. Juli 2015 at 6:10

    Tolle Tipps! Und mal eine Frage: Wo hast du diese tolle Box mit den Post-Its her? :)

    Liebste Grüße
    Jana von bezauberndenana.de

  • Reply
    julia
    16. Juli 2015 at 13:36

    1. Sport hilft auch ganz gut, bringt den Kreislauf in Schwung und durch das auspowern lockert man die ganzen angespannten und müden Nerven. Einfach mal 30 min joggen gehen oder bissl hometraining zu Hause, dadurch wird der Körper wieder frischer. Und wirkt sich natürlich auch positiv auf die Figur aus ;)
    2. Du solltest statt „genug essen“ eher „gesund essen“ schreiben. Denn genug essen bringt gar nix, wenn es nur fertige Nudelsuppe oder diese Minutenterrine von Maggi ist. Zum Beispiel Hülsenfrüchte kann ich dir da ans Herz legen und natürlich das sowieso gesunde Zeug wie Obst/Gemüse. Gesunder Körper/Geist iwi ne?^^
    3. Das Problem bei vielen ist, das man mit dem Lernen ne optimale Prüfungsvorbereitung und ne 1,0 verbindet, was in der Prüfung nur unnötigen Stress verursacht. Man kann nunmal nicht ALLES wissen. Deswegen einfach bisschen locker bleiben und sich denken „hey, ne 1,3 kann ich auch verkraften“, wenn du weißt, was ich mein ;)
    4. Meditieren hilft auch. Ist für Anfänger zwar sehr sehr schwer, einfach mal 10 min am Tag an nix zu danken, aber nach ner Woche wirst du wirklich positive Veränderungen an dir spüren. Du wirst ruhiger, entspannter und in stressigen Situtationen (in dem Fall Klausur) steigt dein Puls nicht gleich auf 180 hoch und schwitzt auch nicht. Ich kanns dir nur empfehlen, aus eigener Erfahrung ^^

    Liebe Grüße
    Julia

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