5 things I hate about blogging

5 Things I Hate About Blogging

Aber Bloggen ist doch toll. Dauernd bekommst du tolle Sachen geschenkt und lernst viele Menschen kennen, die dich unterstützen!

Ja. Stimmt. Durch all diese tollen Erfahrungen und Bekanntschaften, die ich durchs Bloggen gemacht habe, ist es mittlerweile nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken und ich bin dankbar, für all das. Doch manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dadurch auch das Privileg verloren habe, mich zu beschweren. Aber die Bloggerwelt ist nicht immer rosarot und oftmals gibt es Aspekte, die mich richtig hart nerven oder zur Verzweiflung bringen. Und eben darüber möchte ich heute mit euch reden.


01. Time after time..

Nach wie vor habe ich das Gefühl, dass viele Menschen denken, so ein Blogeintrag schreibt sich von ganz alleine. Das tut er aber nicht. Und selbst wenn, es gibt noch genug andere Punkte, die als Blogger abgehakt werden müssen. Mittlerweile bräuchte ich eine 20 Stunden Woche, um meinen Blog so führen zu können, wie ich es eben gerne möchte, aber natürlich ist das mit einem Studium und einem Nebenjob nicht möglich. Schließlich braucht man ab und zu auch mal Zeit für sich und von Sozialen Kontakten möchte ich gar nicht erst anfangen. Viele können dieses Gejammere über die Zeit, die das Bloggen in Anspruch nimmt, wahrscheinlich gar nicht mehr hören. Oftmals kommen Sprüche wie „du musst ja nicht bloggen“ oder „mach doch einfach mal eine Pause„. Und jedes Mal könnte ich innerlich heulen. Klar, könnte ich eine Pause machen. Oder mit dem Bloggen aufhören. Aber dann wäre all die Arbeit eben irgendwie für die Katz‘. Vorallem wenn man merkt, dass es gerade anläuft, dann möchte man nunmal keinen Rückzieher machen. Gerade im Moment stecke ich beinahe all meine freie Zeit in meinen Blog (beziehungsweise Social Media) und bin mittlerweile sogar an dem Punkt, an dem ich total überfordert mit mir bin, wenn ich doch einmal Zeit für mich habe. Was mache ich denn dann? Lesen? Einen Film schauen? Was machen denn Menschen, die Freizeit haben? Klingt für einige vielleicht nach Luxusproblemen, aber anscheinend habe ich es total verlernt, mich mal richtig zu entspannen und ich bin sicher, dass das vielen Bloggern so geht!

02. Social Media

Grrrrr, ich habe mich schon so oft über all die Social Media Plattformen aufgeregt, vermutlich könnte ich einen ganzen Blog nur damit füllen. Aber heutzutage geht eigentlich nichts mehr ohne Twitter, Instagram, Snapchat und Pinterest. Und klar, irgendwie macht mir das auch alles Spaß, sonst würde ich es nicht machen, aber jedes Netzwerk beansprucht auch wieder Aufmerksamkeit und viel Zeit. Gerade Instagram nimmt mich am Tag für 1-2 Stunden in Anspruch. Krass, oder? Und wieder kann man es einfach nicht sein lassen, da man überall liest, wie wichtig eben diese Netzwerke doch sind, um den Blog zu pushen. Und wenn man einen Blog hat, dann möchte man den natürlich auch so weit wie möglich bringen, also ich zumindest. Social Media gehört eben irgendwie dazu und manchmal wünschte ich mir, all diese netten Plattformen würden wieder verschwinden.

03. Man vergleicht sich

Gerade damit habe ich leider sehr oft zu kämpfen. Oftmals kann man einfach nicht verstehen, wieso manche Blogger erfolgreicher sind als man selbst. Das hat dann nichts mit Neid oder Missgunst zu tun, sondern einfach nur mit Marktanalyse. Verfolge ich die falsche Srategie? Oder bin ich einfach nicht gut genug für diese Welt? Beim Bloggen geht es so schnell, in Selbstzweifel zu verfallen, gerade, wenn man dafür so anfällig ist wie ich. Man versucht andauernd, besser zu werden, und wenn es nicht so klappt, wie man sich das vorstellt, dann ist man enttäuscht und demotiviert.

04. Alles ist so perfekt

Schaut euch doch einmal all die großen Modeblogger an. Alle sind dünn und sind eh schon mit tollen Genen gesegnet und selbst dann, wenn sie ungeschminkt sind und über private Dinge schreiben, wirken sie noch, als wären sie einfach 9507502 Mal besser als man selbst. Gerade diese perfekte Welt auf Instagram ist mir schon oft genug nahe gegangen, wie ihr hier sehen könnt. Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass ich niemals eine Size Zero haben werde und das wäre auch gar kein Problem, wenn ich nicht immer das Gefühl hätte, dass mir vielleicht eben genau das fehlt, um erfolgreich zu sein. Ich kann eben nicht jeden Monat Urlaub machen, dauernd teure Kleidung kaufen und in das beste Fotoequipment ever investieren. Es geht nicht. Und das sollte doch eigentlich in Ordnung sein, aber anscheinend wollen die Meisten eben auch Perfektion sehen und für Fehler oder Macken ist kein Platz. Auch hier sind Selbstzweifel mal wieder vorprogrammiert.

05. Manchmal verliert man sich selbst

Zwischen all den Marktanalysen, SEO Techniken und perfekten Menschen kommt man leider viel zu oft an einen Punkt, an dem man sich fragt, was einem überhaupt noch wichtig ist. Bloggt man gerade noch, weil es wirklich Spaß macht, oder einfach, weil man es so gewohnt ist? Möchte man wirklich abnehmen oder möchte man es nur, weil andere es eventuell möchten. Ist man überhaupt noch man selbst oder hat man sich in all dem Perfektionswahn und Zeitdruck verloren? Und wie findet man sich wieder?


Wie ihr merkt, habe ich mir wirklich Gedanken um dieses Thema gemacht und auch ich habe leider vel zu oft das Gefühl, dass mir alles zu viel wird. Ich denke, damit stehe ich nicht alleine da. Nur natürlich spricht man nicht davon, denn dann wäre man nicht perfekt, viel zu nahbar, müsste sich Fehler eingestehen.. Wäre eventuell sogar angreifbar. Für manche mag all das vielleicht nach einem dicken Luxusproblem klingen und das mag auch sein. Aber mich begleitet das Bloggen nun schon seit beinahe 7 Jahren und hat so viel Zeit und Mühen in Anspruch genommen, dass es mir wichtig ist. Und zwischen all den schönen Erlebnissen finde ich, dass ich mir das auch eingestehen darf.

picture via unsplash.

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28 Comments

  • Reply
    laura
    27. März 2016 at 17:19

    wow klasse Beitrag! ich finde es toll, dass du offen und ehrlich darüber schreibst, was wie ich finde bestimmt sehr viele blogger denken .. mir geht es oftmals so so ähnlich wie dir. mein freund sagt so oft ich solle mir doch einfach einmal eine Auszeit nehmen, doch wie du schon sagst, dann wäre doch all der aufwand nicht mehr der, den er darstellt sollte :/

    hab ein wundervolles Osterfest und Zweifel bloß nicht an dir selbst, denn das hast du keineswegs nötig :*
    xx, laura <3

  • Reply
    Sophia Juliana
    27. März 2016 at 17:40

    Oh mein Gott du sprichst mir aus der Seele ! Vor allem bei Punkt 4 muss ich dir mehr als recht geben. Mach weiter so, dein Blog ist super toll !!!
    LG Sophia ?

  • Reply
    Tatjana
    27. März 2016 at 18:55

    genialer Post!

    01.
    Ich gebe dir völlig recht. Das Bloggen nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als man denkt. Ich hatte auch schon Momente, in denen ich mich wirklich bremsen musste. Man verliert sich so schnell in diesem ganzen Konzept, obwohl das Leben drumherum so viel wichtiger ist. Ich kann mir vorstellen, dass da jemand, der nicht viel mit Freunden oder mit der Familie unternimmt, bald nur noch für dieses ganze Onlinezeug lebt – was sehr schade ist. Ich kann mir auch keine Pause vorstellen & ganz aufzuhören kommt für mich auch (noch) nicht in Frage. Ich habe meinen Blog bloss in den Hintergrund gestellt & kümmere mich um das, was wirklich Bedeutung hat. Wenn es mir eines Tages keinen Spass mehr macht, ist das glaube ich der richtige Moment um mit dem Bloggen aufzuhören.

    02.
    Auf meinem Blog habe ich selbst einen Post darüber verfasst, deshalb nicke ich dir hier einfach zu! :)

    03.
    Ich hatte auch schon solche Gedanken & habe mich gefragt, was wohl deren Erfolgsrezept beim Bloggen ist. Aber irgendwie zieht einen das nur runter & es schadet der eigenen Kreativität. Deshalb nie vergleichen – auch wenn wir es alle irgendwie unterbewusst doch tun – & sich einfach nicht von seinem Weg abbringen lassen. & du bist ABSOLUT gut genug für diese Welt Liebes! ;)

    04.
    Dieser Druck, der von überall herkommt, ist einfach so so überflüssig & schadet uns allen. Jeder ist einzigartig, jeder ist schön & jeder hat gute & schlechte Seiten. Es wird einfach immer schwieriger, sich selbst zu bleiben bei diesen ganzen „perfekten“ Leben. Stark bleiben! :)
    Wir können nur unsere eigenen Leben leben & sollten daraus das Beste machen. Ich liebe Blogger mit Persönlichkeiten, mit Texten, die echt rüberkommen & über die man nachdenkt. Das hast du ja allemal geschafft! :)

    05.
    Gute Fragen – schwierige Antworten. Wenn mir alles zu viel wird, dann entferne ich mich von diesen Punkten, die mir nicht gut tun, so lange, bis ich wieder das Gefühl habe, „zurück“ zu sein. Ich kann das nur jedem empfehlen, der gerade viel Stress hat oder überfordert ist. Für das hat man ja seine Freunde, den Partner & die Familie, denn das ist das wahre Leben! :)

    Alles alles Liebe.

  • Reply
    Leonie
    27. März 2016 at 19:52

    Liebe Julia,
    ich kann dich s o w a s von gut verstehen! Vermutlich geht es vielen Bloggern so, aber nur wenige reden auch darüber. Denn natürlich ist Bloggen „nur ein cooles Hobby“, viele wollen nicht zugeben, wie viel Stress damit einhergeht. Es ist schließlich irgendwie schicker, wenn es einfach nur so fluppt. ;)
    Aber machen wir uns nichts vor: Bloggen ist auch Arbeit und es ist ganz normal, wenn man ab und an gestresst davon ist und einem alles etwas zu viel wird. Und ja, auch Vergleiche sind normal. Leider.
    Ich habe noch lange nicht so lange einen Blog wie du, deswegen kann ich dir da wohl keine guten Tipps geben. Für mich habe ich nur mittlerweile bemerkt: Man muss sich auch mal eine Pause gönnen und zwar regelmäßig. Sonst kann man nämlich ziemlich schnell nicht mehr und die Kreativität geht sonst auch flöten – bei mir zumindest. :)
    Liebe Grüße
    Leonie von glowing

  • Reply
    Thao
    27. März 2016 at 22:09

    Ein toller Post!
    Du hast so Recht! Ich arbeite nicht ganz so hart wie du an deinem Blog, weil ich Social Media z.B. schon total vernachlässige, aber ich weiß genau was du meinst, denn in der Zeit, wo ich alles unter einem Hut packen wollte war ich richtig verzweifel. Deswegen habe ich jetzt einen Gang zurückgeschalten. Es geht zwar langsamer, aber trotzdem voran. Wie gesagt, wenn dir wirklich alles über den Kopf steigt, kannst du ja für einen Tag eine Auszeit nehmen. Danach geht es einem schon viel besser :) Der Blog läuft ja wegen einem Tag nicht weg :)

    LootieLoos Plastic world

  • Reply
    Christina
    28. März 2016 at 5:54

    Hallo Julia!
    Ich stimme dir in allen Punkten zu! Im Moment bin ich gerade auf Urlaub – habe keinen Laptop mit, also quasi mal Pause…

    Meine 7 Beiträge für diese zwei Wochen habe ich selbstverständlich vorbereitet und meine Cousine übernimmt meine Facebookseite. Restliches Social Media durchforste ich morgens und abends ??? Hätte ich einen Laptop da, wären mindestens 5 Posts zum Thema reisen geschrieben, die in meinem Kopf rumschwirren.

    Ich habe irgendwie immer Probleme damit, Menschen zu finden, mit denen ich gut auskomme. Jedoch finde ich jeden Blogger, den ich treffe super. Alle sind fleißig, arbeiten für ihr Ziel und sind mir einfach ähnlich. ☺️

    Zum Thema Neid: ich versuche mich nicht mit anderen zu vergleichen. Denn ich mache mein ganz eigenes Ding, das ist schwer zu vergleichen. (Also ich mache Food, Lifestyle und Reisen, aber eben auf meine Art). Ich versuche mich für meine Kolleginnen zu freuen und sie nicht als Konkurrenz zu sehen. Zusammen ist alles leichter!

    Toller Beitrag übrigens! ?❤️
    Alles Liebe, Christina von christinawaitforit.com

  • Reply
    Yvonne Rummrich
    28. März 2016 at 8:28

    Toller Beitrag! Zu Punkt vier ist mir dieses sofort durch den Kopf geschossen:

    Die Frau von Heute macht im Bad 3 Stunden lang 400 Fotos, 2 Stunden lang löscht sie 350 davon, 1 Stunde lang bearbeitet sie 50 Stück und postet am Ende dann 1 Foto.
    Überschrift des Fotos: „Ich, mal ganz spontan.“

    Liebe Grüße von der Familienmanagerin Yvonne Rummrich

  • Reply
    Genya
    28. März 2016 at 9:03

    Sehr schöner Post !
    Ich glaube du sprichst gerade sehr vielen aus der Seele.
    Liebe Grüße!

  • Reply
    Tschok
    28. März 2016 at 14:31

    Oh ich kann deine Ansichten so nachvollziehen!
    Entweder sind Menschen total begeistert davon, dass man bloggt oder eben sie denken sich „Schon wieder so eine“ – sie belächeln dich, dabei kostet es so viel Zeit Beiträge zu schreiben und Fotos zu shooten, bis eben alles einfach stimmig ist… grrrr…
    Hahha… aber man muss einfach dran bleiben, weil es uns ja spaß macht – Frohe Ostern übrigens <3

    xx Tschok | http://www.thedetsornfactory.com

    • Reply
      Charl
      27. Dezember 2016 at 0:32

      Woah nelly, how about them apepsl!

    • Reply
      insuring cat d car
      24. März 2017 at 12:54

      huffffff itulah kl di salon mataram bkn JA waktu aq lg liburan .krimbath pake loreal 60.000 itu udah dipijit scrab tangan ya ,byar ya pun ama kyk di daftar harga .JA kok pijit ya bayar giiiiileeeeeeee bnr .

      • Reply
        Esther
        8. Mai 2017 at 23:18

        Your post captures the issue petfycrle!

  • Reply
    Vita
    28. März 2016 at 17:16

    Liebe Julia,

    den Beitrag könnte ich so unterschreiben! Vor allem die Marktanalyse macht mir manchmal auch zu schaffen. „Wieso hat die jetzt 50k? Was ist an ihren Bildern besser, wo vernetzt sie sich mehr?“ Dabei ist es auch viel weniger Neid, sondern einfaches Beobachten und Analysieren.
    Und das Thema mit der Freizeit erst! Ich glaube ich saß schon lange nicht mehr einfach nur vor dem Fernseher ohne alle 15 Minuten mein Handy zu checken bzw. habe ich erst jetzt zu Ostern das Erste mal seit Langem aktiv einen Film geschaut. Ich habe auch immer das Gefühl, ich könnte noch dieses und jenes erledigen und bin erst glücklich, wenn ich den Tag entweder im Social Media Bereich etwas erledigt habe oder am besten direkt ein paar Beiträge vorgeschrieben habe. Erst letzten Herbst ist mein Blog halb eingeschlafen, weil ich einfach so viel Uni hatte und die Vorrang hatte und seit nun Semesterferien sind, ist meine gesamte Freizeit für den Blog aufgeopfert. Und dabei stört mich das nicht einmal! Was Social Media angeht, habe ich Instagram total lange ziemlich vernachlässigt, weil für mich der Blog immer noch Herzstück ist, aber mittlerweile merke ich: Es muss sein! Snapchat kriege ich auch noch ganz gut hin, aber Twitter und Pinterest sind wirklich eher Nebensache. Dafür bräuchte ich eigentlich noch eine 2. und 3. Person für den Blog, dabei habe ich schon eine Freundin, die extra Bilder für den Blog von mir macht und eine andere Freundin wird jetzt sogar anfangen Videos zu schneiden, weil sie so Spaß daran hat. Eigentlich total verrückt, aber irgendwie zieht man da am Ende alle mit rein :D
    Und auch der Punkt mit dem sich selbst verlieren: Der war bei mir Ende des Jahres ganz stark. Jetzt habe ich schon etwas mehr zu mir gefunden, aber manchmal denke ich mir: Mache ich das, weil ich es will oder weil es Gewohnheit ist?

    Liebe Grüße,
    Vita

  • Reply
    Rica N.
    28. März 2016 at 17:52

    Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe mich schon öfter gefragt, was ich eigentlich den ganzen Tag machen würde, wenn ich nicht meinen Blog hätte. Gerade in den Ferien bin ich damit total ausgelastet- aber es macht mich auch total happy! Ich sehe meinen Blog mittlerweile als meine kleine Auszeit vom Alltag und gleichzeitig als riesengroßes Hobby. Schöner Beitrag :)

    Liebe Grüße ♥
    Rica von iivory beauty

  • Reply
    FAIRY TALE GONE REALISTIC
    28. März 2016 at 20:59

    Ich kann dich gut verstehen!
    Ich blogge zwar erst seit knapp einem Jahr, aber auch ich habe schon mit dem Perfektionsproblem zu kämpfen … das Vergleichen ist der schlimmste Feind, spornt aber auch zu Höchstleistungen an, aber es ist gar nicht so einfach, ein gesundes Mittelmaß zu finden ;-)
    Liebe Grüße
    Susi

  • Reply
    Carolin
    28. März 2016 at 23:07

    Ich finde den Blogpost so so toll! Ich kann allen Punkten zustimmen und du sprichst damit wahrscheinlich vielen Bloggern aus der Seele!
    Klar überwiegen die positiven Seiten am Bloggen (sonst würde man es ja auch nicht machen), aber so ein paar Schattenseiten gibt es eben doch.
    Super, dass du das so offen ansprichst :)

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

  • Reply
    Jimena
    29. März 2016 at 6:44

    Sehr schöner und ehrlicher Post, in deinen Zeilen kann ich mich nur wiederfinden – endlich mal jemand der den Tatsachen ins Auge blickt und nicht nur immer die schönen und einfach Dinge am Bloggen sieht!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

  • Reply
    TheRubinRose
    29. März 2016 at 9:15

    Liebe Julia, erstmal muss ich dir wirklich meinen Respekt aussprechen, dass du schon 7 Jahre bloggst. Das ist wirklich eine lange Zeit!

    Es ist völlig normal, dass du Selbstzweifel hast und ich muss dir auch in allen Punkten zustimmen. Ich bin mittlerweile auch soweit, dass mein ganzes Privatleben aus Bloggen besteht, aber es ist nun mal schwer als kleiner Fisch im Haifischbecken überhaupt aufzufallen. Ich schaue mir auch oft andere Blogs an, die viel erfolgreicher sind, aber alle haben mal klein angefangen. Ich glaube, dass auch ganz viel Glück dahinter steckt.

    Da ich selbst total in dieser Social Media Welt „gefangen“ bin, kann ich dir schlecht raten einen Gang runter zu schalten, aber du solltest versuchen mehr DEIN DING durchzuziehen und dir nicht so viele Gedanken machen. Wobei das natürlich leichter gesagt als getan ist. Wahrscheinlich hast du mit diesem Beitrag genau das richtige gemacht: Einfach mal Dampf ablassen :D

    Wie du schon sagst, am Ende des Tages zählen all‘ die tollen Erlebnisse und Bekanntschaften, die man durchs Bloggen gewinnen durfte :-) So stay positive! Your blog is great! And YOU too!

    Küsschen :*

    Vivian | TheRubinRose

  • Reply
    Jana
    29. März 2016 at 10:26

    Ich liebe das Bloggen, kein Thema. Aber der Druck, der dahinter steckt, zerrt manchmal wirklich ganz schön an den Nerven. Gut, viel Druck mache ich mir natürlich auch selbst, aber man möchte ja auch regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen, die im besten Fall auch noch qualitativ gut sind.
    Am Freitag habe ich wirklich den ganzen Tag nur vorm Laptop gesessen und Beiträge vorbereitet. Selbst das Essen habe ich dabei total vergessen. Spät am Abend war ich wirklich mit den Nerven fertig und konnte keine zwei Wörter mehr vernünftig schreiben. Aber irgendwie war ich auch stolz auf mich, dass ich so viel geschafft habe.

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

    • Reply
      Loree
      27. Dezember 2016 at 1:00

      Felt so hopeless looking for answers to my qunsnioes…uttil now.

  • Reply
    Sophie
    29. März 2016 at 13:50

    Ein sehr authentischer Blogbeitrag, das mag ich immer am meisten an dem was du schreibst. So weit bin ich mit dem Bloggen leider noch nicht, aber ich kann sehr gut nachempfinden, was du fühlst. Bis ich alle meine Bilder geschossen, aussortiert, bearbeitet und zugeschnitten, meinen Beitrag verfasst, verbessert und formatiert habe, vergehen oftmals mehrere Stunden Arbeit und es lässt mich sehr gut fühlen, nimmt einem aber doch viel seiner Tageszeit weg. Deshalb finde ich es auch vollkommen in Ordnung, wenn man von manchen Sachen etwas zurück tritt. Weniger mögen, tun wir dich deshalb ganz bestimmt nicht :)

  • Reply
    Jana
    29. März 2016 at 14:48

    Eigentlich ist es super schade, dass das Bloggen kein Hobby mehr ist, sonder jeder es möglichst professionell und erfolgreich machen möchte. Das beobachte ich bei mir auch immer mehr, anstatt mich einfach zu entspannen, überlege ich mir Strategien und stress mich selbst.
    Ich bin aber der festen Überzeugung, dass man als Blogger nicht jeden sozialen Kanal bespielen muss. Lieber man sucht sich eins oder zwei raus und gibt sich dabei Mühe, als auf Druck jedes ständig füllen zu wollen. Generell sollte man sich vielleicht Gedanken machen, wo der eigene Blog hinführen soll. Möchtest du daraus ein Business machen oder eigentlich nur ein interessantes Hobby machen? Für das Business musst du Risiko eingehen, für das Hobby mal Entspannung zulassen.

    Lieben Gruß,
    Jana

    http://worteplustaten.de/

  • Reply
    Lavie Deboite
    30. März 2016 at 22:03

    Meine Liebe, da erinnert mich einiges echt grad sehr an das Gespräch das wir im Dezember geführt haben :-D Jetzt weist du was ich gemeint hab damals. Das ist eben einfach ein Haufen Arbeit und unglaublich viel Zeit die dafür drauf geht und ab und zu kommt man da eben echt an seine Grenzen und verliert sich selbst und alles um sich herum aus den Augen! Das ist beim Bloggen aber ganz normal und ich glaube das haben Große und Kleine. Auch wenn es Kleine nicht immer gleich merken bzw vllt noch nicht ganz so viele Stunden in der Woche dafür investieren wie welche die bereits im Mittelfeld stehen. Es ist eben so. Je größer ein Blog wird desto mehr Zeit muss man investieren. In Beiträge, Kontaktpflege, Management und eben alles was dazu gehört. Deswegen schafft man es irgendwann kaum noch andere Blogs zu lesen und Kommentare zu beantworten was einfach unglaublich schade ist. Ich bin aktuell ja auch wieder total durch mit meinem neuen Job, dem Nebenjob, dem Blog und meinem Privatleben. Es ist echt so schwer das alles unter einen Hut zu bringen und dann heisst es Prioritäten setzen. Den Blog ab und zu auch mal hinten anstellen, um einen Ausgleich zu schaffen und sich Zeit für sich zu gönnen. Das mach ich gerade und freu mich darüber, dass ich endlich mal wieder in Ruhe andere Beiträge lesen kann, denn das ist für mich echt ein schöner Zeitvertreib in freien Stunden.

  • Reply
    Monatsrückblick März 2016 ✿ Klicktipps ✿
    31. März 2016 at 8:23

    […] auch zum Typ Ratgeber „Dann mach‘ ne Pause oder lass es ganz bleiben“. Bei juliary habe ich trotzdem aus Neugier reingeklickt – und kann einige Punkte dann doch nachvollziehen […]

  • Reply
    Dorina
    3. April 2016 at 18:32

    Wenn ich ehrlich bin, habe ich momentan ein extrem tiefes Tief. Es mangelt mir nicht an Ideen oder so, es ist eher die Umsetzung. Ich habe einfach keine Lust mich bei gutem Wetter reinzusetzen und einen Post zu tippen, den eh nur ein paar Leute lesen, weil ich nicht noch zusätzlich die Zeit für umfangreiche Kommentierungen oder Social Media Präsentationen habe.
    Ich komme noch nicht mal dazu, meine liebsten Blogs zu lesen und Kommentare dazu lassen.
    Und ich finde, dass kann man auch ruhig mal so sagen. Dass Bloggen stressig ist, dass es enorm viel Zeit kostet und ja, dass auch der Druck hoch ist (auch wenn man sich den eher selbst macht). Ich weiß genau, dass es nicht gut war, dass ich über Ostern kaum aktiv war. Das merke ich auch sofort an der Anzahl an Kommentare, die eintrudeln (oder eben nicht).
    Ich bin inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ich eine Entscheidung treffen muss. Uni, Blog, Freizeit (ist der Blog nicht Freizeit?) bekomme ich kaum noch unter einen Hut. Vielleicht doch mal eine richtige Blogpause nehmen und für ein paar Monate aufhören? Und wenn ich sowas denke, dann kommt wieder das SEO/Traffic-Teufelchen und sagt mir, dass ich dann gleich einpacken kann. „Blogpause – der Tod des Blogs“
    Ich bin jedenfalls froh, dass es nicht nur mir so geht! :)

    Viele liebe Grüße
    Dorina // Adeline und Gustav

  • Reply
    Alex
    22. April 2016 at 21:21

    Vor allem der Punkt mit den perfekten großen Bloggern kommt mir sehr bekannt vor, und damit hängt bei mir auch der letzte Punkt zusammen – oft frage ich mich, wieso ich das eigentlich alles noch mache, und ob es sich lohnt und so weiter…weil im Endeffekt weiß ich ganz genau, dass ich nie so perfekt sein könnte, und auch eigentlich gar nicht sein will. Denn für mich war es nie eine Option, den Blog irgendwann zum Hauptberuf zu mahcen und nur noch zu bloggen, von daher wird es für mich auch immer irgendetwas geben, was wichtiger ist. Und das heißt nun mal, dass ich vielleicht nach 8 Stunden Arbeit nicht mehr perfekt aussehe, wenn ich ein paar Fotos machen will. Oder eben nicht jede Woche ein Outfit online geht. Dafür mag ich mein Leben so, wie es gerade ist, einfach viel zu gern.

  • Reply
    5 Things I Hate About Social Media | juliary • lifestyleblog
    24. April 2016 at 15:59

    […] mein Beitrag über die 5 Dinge, die ich am Bloggen hasse so gut angekommen ist, habe ich beschlossen, die Liste einfach fortzusetzen. Denn die Bloggerwelt […]

  • Reply
    Tascha
    16. Mai 2016 at 19:24

    Wow, vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Schön es mal von jemanden zu hören, diese ganzen Sachen gingen mir schon des Öfteren durch den Kopf. Und- ja Instagram und Co sind schön und gut, aber ich finde es schade, dass man um mithalten zu können nur perfekte Bilder online stellen muss…Es zählt doch eigentlich Inhalt und Text – mir ist auch aufgefallen, ein normales Gesicht wird selten gelinde, leider muss es erst ein bearbeitete face sein,damit es mehr Aufmerksamkeit bekommt. Na ja, noch macht es mir tyrisch Freude und wie ich an deinem Blog sehe, dir auch… Liebste Grüße
    tascha
    taschasdailyattitude.blogspot.de (würde mich trotzdem freuen, wenn du mal bei mir vorbei schaust ;))

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