5 Things I Hate About Social Media

5 Things I Hate About Social Media

Da mein Beitrag über die 5 Dinge, die ich am Bloggen hasse so gut angekommen ist, habe ich beschlossen, die Liste einfach fortzusetzen. Denn die Bloggerwelt ist nicht immer rosarot, es gibt genug Dinge, die einen total wahnsinnig machen und ich denke, in einigen Punkten könnt ihr euch bestimmt auch wiederfinden. Also, viel Spaß!


01. Aus den Augen, aus dem Sinn!

Wir Alle kennen doch ein paar Menschen, die uns unheimlich aufregen, oder? Egal ob ehemalige beste Freundin, Exfreund oder super-peinlicher Bekannter – manche Menschen würde man einfach nur super gerne aus dem Gedächtnis streichen, ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Doch dank Social Media können wir ihre Schritte nun ständig verfolgen und ich muss gestehen – es ist super schwer, einfach nicht auf ihr Profil zu klicken, oder? In einer Welt ohne Social Media würden wir eben diese Leute bald vergessen haben, ein Aspekt, den ich wirklich sehr vermisse!

02. Hast du was, bist du was!

Dank Social Media haben wir alle die Möglichkeit, uns selbst zu profilieren. Manche zeigen an Weihnachten ihre tollen Geschenke, posten dauernd Bilder von ihrer ach so glücklichen Beziehung, manche knallen uns aber auch gerne ihre politischen Einstellungen um die Ohren – Dinge, die mich oftmals einfach überhaupt nicht interessieren. Dank Social Media bekommt man leider nur oft genug das Gefühl, man müsste das Beste von Allem haben, am erfolgreichsten sein, so viel Spaß haben wie keiner sonst. Und ganz ehrlich, wenn man dann sieht, das Bekannte XY zum 100sten Mal in diesem Jahr im Urlaub ist, dann wird man eben doch ein kleines bisschen neidisch..

03. Bitte, halt‘ den Mund!

Kennen wir nicht alle diese Menschen, die in sozialen Netzwerk das Maul so weit aufreissen, rumhaten, ihre Meinung permanent ungefragt kundtun und dann aber neben einem stehen und so kleinlaut und still sind, dass es schon fast witzig ist? Dank Social Media gibt es die Möglichkeit, Meinungen zu äußern, die man im realen Leben wohl besser für sich behalten hätte – und das finde ich schade!

Wenn ich daran denke, dass es möglich ist, über Social Media durch Shitstorms und Hate ganze Leben zu zerstören, dann frage ich mich tatsächlich, ob ich nicht all meine technischen Geräte aus dem Fenster werfen sollte. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wieso manche es für nötig halten, andere im Internet so krass zu haten, ich meine, was bringt das? Selbstprofilierung? Wow, coole Sache. Vermutlich mit der größte Aspekt, wieso ich Social Media hasse. Dass es Menschen, die keinen Respekt und keine Empathie besitzen eine Plattform gibt, andere fertig zu machen!

04. Es ist nur passiert, wenn du es postest

Diesem Punkt habe ich bereits einen ganzen Blogeintrag gewidmet, denn ich kann es nicht nachvollziehen, wieso man jeden Moment seines Lebens posten muss und es nicht schafft, das Smartphone auch mal wegzulegen. Beispielsweise auf Konzerten oder Partys kann man doch sein Handy einfach mal im Flugmodus und in der Tasche lassen, oder nicht?

05. I hate, that I love you

Oh ja, ich hasse diesen Zwiespalt. Ich bin Bloggerin, natürlich bewege ich mich gerne im Internet. Ich mache gerne Fotos, chatte gerne mit Freunden, teile meine Erlebnisse auf Snapchat, blogge über mein Leben, aber manchmal, da treibt mich das in den Wahnsinn. Beispielsweise, wenn die Sonne scheint, alle in der Natur sind, chillen, ein Bier trinken, und ich sitze daheim und schreibe einen Blogeintrag. Schließlich muss dieser pünktlich online kommen. Manchmal, da würde ich schon ganz gerne mal alles hinschmeißen, mir keine Gedanken um Klicks und Follower machen, wie früher eben. Doch dann stelle ich fest, dass mir ohne dieses Hobby auch oft langweilig wäre und ich die Menschen, die ich dadurch kennen lerne auch vermissen würde. Also, wie ihr seht: Ein Zwiespalt, der sich nicht einfach lösen lässt.

Deswegen stelle ich mir manchmal vor, wie es wäre, wenn es Social Media nicht geben würde. Denn was es nicht gibt, das kann man ja auch nicht vermissen, oder?


Welchen der Punkte könnt ihr unterstreichen? Oder seht ihr das komplett anders? Schreibt es mir!

Picture via Unsplash

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10 Comments

  • Reply
    Patrick
    24. April 2016 at 17:06

    Deinen Gedanken kann ich mich absolut anschließen! Den richtigen Ausgleich zwischen Freizeit und Social Media zu finden, ist wohl eine Kunst!

    Liebe Grüße :)

    • Julia
      Reply
      Julia
      25. April 2016 at 16:35

      du hast recht, das ist wirklich eine kunst für sich!

  • Reply
    Rica N.
    24. April 2016 at 17:23

    Gerade dem ersten und dem letzten Punkt kann ich mich zu hundert Prozent anschließen. Wirklich ein sehr guter Beitrag! :)

    Liebe Grüße ♥
    Rica von iivory beauty

    • Julia
      Reply
      Julia
      25. April 2016 at 16:36

      danke rica, das freut mich!

  • Reply
    Lisa
    24. April 2016 at 21:21

    So ein toller Blogbeitrag, du sprichst mir zu 100 Prozent aus der Seele – wie mit dem „5 Dinge, die ich am Bloggen hasse“-Beitrag übrigens auch. ;) „Zwiespalt“ ist genau das richtige Wort, um die Situation zu beschreiben, und du bringst es wirklich auf den Punkt. So gern ich das alles mache, wünsche ich mir manchmal in bestimmten Momenten, ich hätte mich nie so ausführlich mit alldem beschäftigt, hätte nie so viel Liebe, Zeit und Arbeit in den Blog investiert. Denn je weiter man kommt, desto mehr möchte man auch erreichen… Man möchte den Blog und seine Social Media Kanäle voran bringen, denn sonst hätte sich die bisherige Arbeit nicht gelohnt. Das nervt. Andererseits ist mir mein Blog so wichtig, dass ich ihn niemals aufgeben könnte und größtenteils macht er mir auch super viel Spaß. Es ist so schön zu sehen, dass andere Blogger genauso denken. :) ♡

    Liebst,
    Lisa von http://www.confettiblush.com

  • Reply
    Leonie
    25. April 2016 at 8:35

    Liebe Julia,
    wahre Worte, da muss ich dir zum größten Teil wirklich Recht geben. Aber so sehr mich Social Media manchmal auch nervt, so gerne bewege ich mich doch dort. Irgendwie ist es einfach nicht mehr wegzudenken.
    Leonie von glowing

  • Reply
    Christine
    25. April 2016 at 10:37

    Ich mag es auch nicht so gern, dass sich gefühlt jeder durch das Internet dazu berufen fühlt seinen Senf dazu zu geben. Ich bin ja der Meinung: wenn es dir nicht gefällt, brauchst du es dir nicht anschauen. Und erst recht keinen Kommentar dazu schreiben. Aber nein, manche müssen sich immer äußern und nennen das dann einfach „Kritik“. Obwohl das Geschriebene in den wenigsten Fällen viel mit sinnvoller und konstruktiver Kritik zu tun hat.

  • Reply
    Jana
    26. April 2016 at 9:04

    In der letzten Zeit war ich ziemlich wenig in sozialen Netzwerken aktiv. Irgendwie wurde mir das alles zu viel und ich hatte oft das Gefühl, dass ich nur noch Bilder bei Instagram hochlade, weil ich ‚muss‘. Anstatt Bilder zu liken, habe ich mir einfach mal eine halbe Stunde Zeit genommen, um zu lesen. Und ich muss sagen, dass mir diese Auszeit gerade richtig gut tut. Zwar habe ich doch ein kleines schlechtes Gewissen, aber vielleicht kommt die Motivation ja bald wieder :)

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

  • Reply
    Lisa
    6. Mai 2016 at 16:56

    Liebe Julia!

    Sehr toll geschrieben und ich muss sagen, mir geht es oftmals auch so. Vor allem der letzte Punkt bringt mich zum Nachdenken. Ich habe gemerkt, dass ich eine Zeit lang einmal ziemlich verbissen an die ganze Sache rangegangen bin. Klar, wenn man viel Arbeit hineinsteckt, möchte man auch, dass man damit möglichst viele Leute erreicht. Und es ist oft frustrierend, wie viel Arbeit man reingesteckt hat und man dann doch weniger Rückmeldungen bekommt, als erwartet… und dann denkt man darüber nach, was man verpasst hat: Die Party, das Chillen im Park usw.
    ABER – wenn solche Momente kommen, besinne ich mich einfach noch auf den Ursprung, den Grund, warum ich damals zu Bloggen begonnen habe. Als Kooperationen zwar schon vorhanden waren, aber nur wenige ein wirkliches Business daraus gemacht haben.

    Und an Instagram bin ich vor ca. einem Monat auch noch richtig rumgehangen. Manchmal ist Instagram schon eine frustrierende Sache, aber dann muss ich mich auch immer erinnern, dass ich damals begonnen habe, um Spaß dran zu haben und nicht um möglichst viele Likes und Follower zu bekommen :D

    Auf Profile von ehemaligen Freunden zieht es mich manchmal zwar auch, aber im Grunde genommen meide ich diese Profile großteils :)

    Liebste Grüße
    Lisa

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    Jahresrückblick 2016 - juliary
    31. Dezember 2016 at 14:12

    […] aber bitte mit Mehrwert!„) und auch einige kritische Posts darüber verfasst („5 things I hate about social media„, „5 things I hate about blogging„, „Es ist nur passiert, wenn du es […]

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