Generation: I don't care!

Generation: I don’t care!

Aber was meine ich mit der Generation „I don’t care!“? Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch. Und nicht nur das, ich bin auch ein Mensch, der es Jedem Recht machen und bloß niemanden verletzen möchte. Und das finde ich auch gut so. Doch manchmal, da sehe ich mich um und frage mich, ob ich nicht einfach in der falschen Generation geboren bin. In einer Generation, die sich einfach um nichts kümmert- außer um sich selbst!


Rücksichtslose Menschen gibt es überall. Ob an der Supermarktkasse, in der Fußgängerzone oder im Straßenverkehr, manche scheinen wirklich nur an sich zu denken. Das ist nichts Neues. Aber habt ihr nicht auch manchmal das Gefühl, dass es in unserer Generation einfach nur zunehmend schlimmer wird? Und damit meine ich nicht Vordrängeln oder Ähnliches, damit meine ich Egoismus und Hedonismus.

Über Egoisten und Hedonisten!

Wir sind die Generation Y. Die Generation, die 9-5 Jobs verachtet und lieber Blogger wird. Die Generation, die sowas von gegen den Mainstream ist, dass sie nicht mehr Hipster, sondern schon Anti-Hipster ist. Wir sind alle etwas besonderes, wollen uns selbst verwirklichen und möglichst individuell sein. Typische Rollenklischees? Nicht mit uns! Wir essen vegan, stehen auf Öko und Superfoods, lassen uns piercen, tattowieren, färben uns die Haare bunt und sind natürlich anders als alle anderen. What else.

Doch eben für diese Individualität und Selbstverwirklichung, da gehen Manche wohl auch über Leichen. Ganz nach der Devise „Mir doch scheißegal, was du denkst oder ob dir mein Verhalten schadet, es ist ja mein Leben, also yolo, fick dich!“ wird einfach null Rücksicht auf das Umfeld genommen.

I don’t care!

An sich ein guter Satz. Wenn Jemand Mist über dich erzählt, obwohl er dich nicht kennt. I DON’T CARE. Sehe ich ein. Man muss sich nicht immer über Alles den Kopf zerbrechen. Aber in manchen Situationen, da wäre es wirklich toll, doch einmal ein wenig Rücksicht zu nehmen und sich seiner Verantwortung bewusst zu sein. Wenn man zu laut feiert, wenn der andere schlafen oder lernen möchte zum Beispiel. Oder wenn man Freunde fallen lässt, die viel für einen getan haben, nur weil man sich nicht in seiner Freiheit einschränken möchte. Oder wenn man sich andauernd betrinkt, Dinge sagt und tut, die nicht in Ordnung sind, diese aber dann am nächsten Tag auf den Alokohol schiebt. Nur ein paar Beispiele von vielen.

Es wird Zeit, wieder Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Man kann sich nämlich auch selbstverwirklichen, ohne dabei anderen zu schaden. Oder wie seht ihr das?

Picture via Unsplash

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12 Comments

  • Reply
    Hello Black
    1. Mai 2016 at 17:00

    Sehr sehr interessanter Artikel, und geht irgendwie ein bisschen in die Richtung meines Sonntagspotts von heute. Irgendwie aber auch in die andere Richtung.
    Schade, dass dein Beitrag nicht länger ist, mich würde so interessieren, was du noch alles zu dem Thema zu sagen hast. Aber wahrscheinlich könnte man einen ganzen Aufsatz über das Thema schreiben, haha.

    Ganz liebe Grüße,

    Wakila von http://www.helloblack.net

  • Reply
    Martina
    1. Mai 2016 at 19:09

    Ein sehr interessantes Thema. Ich denke da sehr ähnlich wie du. Ich finde es teilweise erschreckend wie die jünger Generation heute ist. Wo ich auch hin schaue, junge Erwachsende und Teenager starren in das Handy und nehmen nix anderes mehr wahr. Ich bin wirklich froh, dass es so was nicht gab als ich aufgewachsen bin.

    Ganz Liebe Grüße Martina
    http://www.kleidsam.org

  • Reply
    Rica N.
    1. Mai 2016 at 20:04

    Ich versuche mich immer in andere Personen hineinzuversetzen, wenn ich etwas angehen möchte. Klar, manchmal sollte man auch einfach nur auf sich selbst achten. Aber so rücksichtslos, wie andere manchmal sind, das ist mir schon fast peinlich. Da bekommt Fremdschämen ganz neue Dimensionen, so traurig das auch klingt :/

    Liebe Grüße ♥
    Rica von iivory beauty

  • Reply
    TheRubinRose
    2. Mai 2016 at 7:58

    Ein sehr schöner Post liebe Julia. Ich mache mir auch immer so viele Gedanken. Manchmal zu viel. Auch über das dieses Thema. Es gibt so viele rücksichtslose Menschen. Die Dinge, die du angesprochen hast sind offensichtlich. Aber manchmal frage ich mich, ob ich nicht auch rücksichtslos bin? Das klingt vielleicht blöd, aber gerade in dieser Smartphone Welt bekommt man oft einige Dinge nicht mehr mit. Zum Beispiel wenn ich in der Sbahn sitze habe ich Angst, dass ich einem alten, behinderten oder schwangeren Menschen den Platz wegnehme. Ich versuche darauf zu achten, aber wer weiß, vielleicht hat sich ja schon mal jemand über mich deswegen aufgeregt. Nur als kleines Beispiel. Es gibt so viele Situationen im Alltag, in denen man vielleicht selbst rücksichtslos ist. Aber ich finde es sehr schön, dass du das in deinem Beitrag angesprochen hast. Ich glaube der beste Weg ist einfach mehr aufmerksam zu sein. Mehr auf seine Mitmenschen zu achten. Das möchte ich auch mehr versuchen. Und nicht immer gebannt auf diesen kleinen Bildschirm zu starren..

    Bitte noch mehr so nachdenkliche Posts!

    Deine Vivi | TheRubinRose

  • Reply
    Célina
    2. Mai 2016 at 9:14

    Deine LIfestyle Talk Artikel gefallen mir wirklich immer super! Grade dieser hier. Ich gehöre auch zu den Menschen, die ständig über alles nachdenken müssen – daher kann ich deine Gedanken gut verstehen. Es ist gut, einfach weniger Erwartungen zu haben. Umso schöner ist es, wenn doch etwas überraschend positives passiert :)

    Lieben Gruß,
    Célina

  • Reply
    Mademoiselle_Paris
    2. Mai 2016 at 9:21

    wieder ein sehr interessanter Post und das Thema gut aufgegriffen!! Happy Monday Sweetie!

  • Reply
    Dorina
    2. Mai 2016 at 21:34

    Ich habe deinen Artikel heute morgen auf dem Handy schon gelesen und habe immer mal wieder den Tag darüber nachgedacht. Gerade letzte Woche ist mir etwas unglaubliches passiert. Mein Auto wurde abgeschleppt, weil ich angeblich jemanden zugeparkt hatte. Dabei stand ich an ein und der selben Stelle schon seit 2 Tagen. Derjenige, der den Abschleppdienst beauftragt hat, hat selbst nicht genügend Abstand gehalten und war dann so dreist, mich als Bösewicht dastehen zu lassen. Unfassbar wie dreist. Wer es nun war – ob jung oder alt – weiß ich nicht. Aber jedenfalls zeigt es, dass es wohl vermehrt solche Leute gibt.
    Ich versuche es möglichst jedem Recht zu machen und sage Treffen zu, obwohl ich eigentlich keine Zeit dafür hätte, weil ich Lernen muss. Was wiederum Unverständnis hervorruft, wenn ich tatsächlich dann mal nein sage.
    Und letztendlich muss ich ehrlich sagen: Auch ich bin rücksichtsloser geworden. Nicht im großen Maße, aber ich sage mir oft: Ne, jetzt kommst erstmal du und alle anderen können dir egal sein. Das sind allerdings Situationen die mit meinem Studium zu tun haben und die viele Außenstehende einfach nicht begreifen können – was auch wiederum rücksichtslos ist.
    Ich hoffe sehr, dass es mehr Menschen gibt, die auch mal auf ihre Umgebung achten und sich selbst zurück nehmen in manchen Situationen.

    Viele liebe Grüße
    Dorina // Adeline und Gustav

  • Reply
    Thao
    3. Mai 2016 at 11:22

    Interessantes Thema.
    Ich finde I don’t Care ziemlich gut, solange man niemandem damit schadet. Wie du schon selber sagst, sollte man sich über andere, die einem sowieso nichts Gutes wollen, nicht den Kopf zerbrechen. Und manchmal oder auch öfter, sollte man als erstes an sich denken, bevor man anderen helfen kann.
    Aber man muss halt von Situation zu Situation unterscheiden.

    LootieLoos plastic world

  • Reply
    CHRISTINA KEY
    3. Mai 2016 at 12:51

    Super toller Artikel!
    Diese 9-5 Jobs brauchen aber wirklich eine Veränderung!
    Ich arbeite sehr gerne aber sein ganzes Leben fast nur mit Arbeit zu verbringen (die oft keinen Spaß macht, weil eben nicht jeder einen Job finden kann, den er zu 100 % gut findet) kann kein Leben sein.
    Ich bin ja immer noch für den 6 Stunden Tag, alle wären viel motivierter, das denke ich jedenfalls! :)
    Weil das Leben dann noch aus etwas anderem bestehen würde außer Arbeit und „freien“ Wochenenden. Vor allem spart man sich sonst was ab für eine Woche Malle im Jahr, ist doch echt so. Ich finde solch ein Leben nicht so cool.

    Wir sind an einem Zeitpunkt angelangt, wo das ganze noch mal etwas überarbeitet werden muss.
    Und auch dass nur reiche richtig gute Ausbildungen machen können regt mich richtig auf. Oder dass Frauen noch immer nicht genug verdienen wie Männer – und das heutzutage!?!?

    Es gibt so viele Punkte die diese Generation zu dem gemacht haben, wie sie heute ist. Ich finde das gar nicht so negativ und habe eher das Gefühl, dass die Leute gerade auf dem Weg sind sich nicht mehr alles einfach gefallen zu lassen. Keine Marionetten mehr zu sein.

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    http://www.CHRISTINAKEY.com

  • Reply
    Stefan
    9. Mai 2016 at 17:39

    So viele wahre Worte. Ein toller Beitrag, vielen Dank dafür.
    Die Welt wird immer rücksichtsloser und gemeiner. Immer egoistischer und Schere zwischen absolut Hirnverbrannt und SchikkiMikki wird immer größer. Irgendwo dazwischen sind so ein paar einzelne Kämpfer wie wir. Gefühlt wird es von Tag zu Tag schlimmer, ob im Supermarkt oder in der Fußgängerzone. Jeder nur für sich, keiner für alle. Warum sollte man an der Supermarktkasse jemanden vorlassen der nur ein Teil hat? Wieso sollte man die Leute am Bahnhof erst aussteigen lassen, bevor man sich mit der gesamten Meute in den Wagen bewegt?

    Ach ich könnte noch soviel mehr erzählen, aber das würde nur traurig machen. Es muss sich was ändern und auch wenn es ausweglos erscheint, wir können damit anfangen!

    Viele Grüße,
    Stefan

    PS: Ganz passend dazu (ich bin mal so frei, wenn nicht erwünscht bitte entfernen) mein neuster Blogbeitrag. Letzte Woche hat irgendso ein Volldepp einem sich im Einsatz befindlichen Notarzt den Reifen zerstochen, der Patient verstarb.

    http://zwoelfachtsechs.de/2016/05/09/reifen-notarzt-zerstochen-patient-verstorben/

    PPS: Wir haben dasselbe Theme :D

  • Reply
    Prioritäten richtig setzen - aber wie? - juliary • lifestyleblog
    29. Mai 2016 at 13:14

    […] Das könnte auch interessant sein: Generation: I don’t care! […]

    • Reply
      Lovie
      8. Mai 2017 at 18:24

      Update: Dennis made some minor modifications to this design that made it even better. The hinge tubes were made larger for more strength and he laid brass rod along the inside rails. The brass rod helped in stiffening it a bit but more importantly &#28&0;dampen8#2221; it for that critical section from the exit of the donut to the lead on when on a King track.

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