No-Name Marken

No-Name Marken = No-Name Blogger

No-Name Marken sind der Endgegner jedes Fashion Bloggers, zumindest kommt es mir oft so vor. Schon in diesem Beitrag habt ihr mir zugestimmt, dass Fashion Blogger Marken tragen sollten, um exklusiv und individuell zu sein. Kein Mensch interessiert sich für No-Name Marken. Aber ist an dieser These wirklich etwas dran? Muss man als Fashion Blogger wirklich bei Urban Outfitters, Topshop, Zara und Co kaufen?


No-Name Marken = No-Name Blogger:

Marken? Nein danke!

Ich würde sagen, dass ich recht bescheiden erzogen wurde. Während andere für einen Shoppingbummel schnell mal 200-400 Euro in die Hand gedrückt bekommen haben, bin ich meistens mit 20 Euro losgezogen oder musste mir mein Geld selbst zusammen sparen. Während ich früher immer neidisch auf das Geld und die Markenklamotten anderer war, bin ich jetzt froh, dass es so gekommen ist. Dadurch habe ich gelernt, Menschen nach ihrem Inneren und nicht nach dem Äußeren zu beurteilen und ich danke meinen Eltern dafür wirklich sehr.

Allerdings muss ich sagen, dass ich darauf ziemlich hängen geblieben bin. Alles, was die 20 Euro Marke übersteigt, wird in meinem Kopf noch als „vieeel zu teuer“ abgestempelt und meine Converse waren damals lange das teuerste Fashion-Piece in meiner Sammlung. Bis ich es erst einmal verstanden habe, dass es tatsächlich sinnvoll sein kann, in teurere, hochqualitative Teile zu investieren, hat es ganz schön gedauert. Mädels, die sich hauptsächlich in Marken kleiden, habe ich oftmals viel zu schnell als abgehoben und arrogant angesehen, eine Denkweise, für die ich mich jetzt ganz schön schäme. Denn mittlerweile finde ich es vollkommen okay, Geld in Marken zu investieren, nur von „sponsored by daddy“ bin ich nach wie vor kein großer Fan.

Fashion Blogger in No-Name Marken, geht das?

Ich denke nicht, dass man immer bekannte Marken tragen muss. Denn beim Bloggen geht es ja nicht nur darum, wo man etwas kaufen kann, sondern auch was gerade im Trend ist oder wie man etwas kombinieren kann. It’s all about inspiration! Und inspirieren kann man schließlich auch, ohne die top angesagten Marken zu tragen. Doch natürlich hat das mit den Marken auch Vorteile..

No-Name Marken

Wieso es doch manchmal sinnvoll ist, No-Name Marken abzuschwören:

01. Die Qualität ist eben doch oft besser

Früher habe ich in 10-20 Euro Schuhen gelebt, heute hingegen habe ich hauptsächlich Adidas & Nike Sneaker und verstehe nicht, wie ich es jemals in den Billig-Latschen von H&M ausgehalten habe. Die Sohle ist besser, die Sneaker sind nicht so schnell abgeranzt – und dazu sind sie noch um einiges bequemer! Und möchte man seinen Lesern wirklich Wegwerf-Mode präsentieren, die weder sonderlich bequem noch nachhaltig ist?

02. Man kann die Teile besser nachshoppen

Ich mache keine Haute Couture Outfits. Für mich ist es wichtig, dass sich ganz normale Mädels mit mir identifizieren und gegebenfalls auch Teile meines Looks nachkaufen können und wie soll das gehen, wenn ich es nicht einmal selbst weiß, um welche Marke es sich handelt. Zara, H&M und Mango gibt es beispielsweise in eigentlich jeder großen Stadt und ermöglicht euren Lesern, ebenfalls nach dem ganz bestimmten Lieblingsteil zu suchen..

03. Der Wohlfühl-Faktor

Und damit meine ich nicht, dass ich mich in teuren Dingen wohler fühle, als in No-Name Kleidung. Denn auch hier entscheidet wieder die Qualität. Letztens habe ich mir beispielsweise meine erste Topshop Jeans gekauft und habe mir wirklich lange überlegt, ob 60 Euro für eine Jeans denn überhaupt gerechtfertigt sind (und ja, 60 Euro für eine Jeans finde ich teuer). Doch ich habe mich in der Jeans sofort wohl gefühlt und sie hat nach nur ein paar Tagen meinen Kleidungsstil revolutioniert. Weil sie einfach bequem ist und ich mich in ihr wahnsinnig wohl fühle.

2016 06 03 - jeans - 02

Also: Nie wieder No-Name Marken?

Quatsch. Ich denke, dass jeder seinen eigenen Stil hat. Ich persönlich schaue mir auch gerne Outfits von Mädels an, die ich selbst nie so tragen würde, weil sie einfach nicht zu mir passen. Also ist es für mich in dem Fall total irrelevant, wo sie die Sachen gekauft haben und welche Marke sie da tragen. Ich erfreue mich einfach am Stil und am Look des Outfits.

Jedoch glaube ich schon, dass Marken oftmals viel besser ankommen. Denn wenn jemand eine Michael Kors oder Louis Vuitton Tasche trägt, dann strahlt das gleich eine gewisse Stilsicherheit aus, zumindest auf den ersten Blick. Man denkt sich „oh, die hat viel Geld und denkt sehr viel über Mode nach, die muss also Ahnung haben„, obwohl das auch manchmal eben nicht der Fall ist. Ich kann es selbst gar nicht so genau erklären, was es in mir auslöst, wenn ich Mädels mit teurer Markenkleidung sehe. Irgendetwas in mir denkt sich sofort, dass diese Mädels echte Fashionistas sein müssen und sich mit Mode auskennen. Und ich bin mir sicher, dass eben dieser Gedanke auch in den Köpfen vieler anderer verankert ist. Schade eigentlich, oder?

Was meint ihr. Braucht man als Fashion Blogger Marken Klamotten oder gehen No-Name Marken auch klar?

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21 Comments

  • Reply
    wowa_valentino
    3. Juni 2016 at 18:37

    Toller Beitrag! Ich bin deiner Meinung und wurde genau so erzogen – dafür bin ich auch dankbar. :)

    Ich gebe auch gerne mein Geld für marken Kleider aus. Weil es ist einfach viel hochwertig etc. aber natürlich ist das Geld hart erarbeitet und man ist einfach dann stolz drauf sich sowas von seinem eigenen Geld leisten zu können. :)

    http://www.wowavalentino.com

  • Reply
    Rica N.
    3. Juni 2016 at 21:33

    Mir kommt es größtenteils auf den optischen Aspekt an und weniger auf die Qualität. Ausnahme dabei sind jedoch Schuhe, da meine Füße doch ein wenig kompliziert und anspruchsvoll sind. No-Name Artikel finde ich manchmal daher auch ganz schön :)

    Liebe Grüße ♥
    Rica von iivory beauty

  • Reply
    Tamara
    3. Juni 2016 at 22:06

    Ganz ehrlich: Ich habe NOCH NIE darauf geachtet, von welcher Marke die Teile des Outfits denn sind. Ab und zu denke ich mir „woah die Schuhe sind schön“ und dann schaue ich nach, wenn ich jetzt nicht an die Schuhe rankomme, ist es nicht so schlimm, dann geh ich auf Zalando und suche halt so ähnliche. Ich finde bei Outfitposts geht es auch eher um die Inspiration. Ich erfreue mich immer daran, den Stil anderer zu sehen, mir ab und an was abzuschauen. Manchmal sehe ich, wie einfache Basic V-necks toll aussehen können, und schon habe ich mir kurz darauf eines gekauft. Egal welcher Marke, ich habe mir das gekauft, welches ich schön fand.
    Schon als ich ein Kind war hat mich meine Mutter in Markenkleidung gesteckt, frag mich nicht, wieso, für sie war das irgendwie normal. Bin quasi so aufgewachsen, fand es auch immer so unfair, als arrogant und eingebildet abgestempelt zu werden. Ich habe mich bis ich etwa 14 war gar nicht damit ausgekannt, meine Mutter hat mir einfach Sachen gekauft. Danke Mama, es war aber aus heutiger Sicht echt nicht notwendig! Heute, gehe ich lieber ganz normal zu H&M, Zara und Bershka. Bei Schuhen habe ich trotzdem einen Markentick – ich könnte nie mehr ohne meinen 3 Paar Pepe Jeans Boots leben, das sind die bequemsten Schuhe die ich je gehabt hab (deswegen auch gleich 3 Paar). Schuhe sind bei mir eben total wichtig… Beim Rest ist es mir egal, da kaufe ich, was mir gefällt (:

    Tamara | brunettemanners

  • Reply
    Jasmin
    4. Juni 2016 at 12:12

    Ich bin auch so erzogen wurden hallejuja! Und was ich am besten finden würde, wäre wenn mehr Blogger einfach Secondhand Shoppen, geht ja auch bei Markenklamotten, da schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn man hat sein gewünschtes Markenteil aber gibt nicht so viel aus, wie wenn man es neu kauft :) funktioniert ja gut auf Mädchenflohmärkten, Kleiderkreisel oder Ebay! Schade ist es natürlich dann nur wenn man es nachkaufen will und es nicht mehr in der aktuellen Kollektion ist. Also hat natürlich auch Nachteile.

    Liebe Grüße und schönes Wochenende dir <3
    Jasmin von nimsajx.blogspot.de

  • Reply
    Dani
    4. Juni 2016 at 15:57

    Super Beitrag und ich bin absolut deiner Meinung. :))
    Ich geh manchmal sogar lieber auf dem Flohmarkt shoppen, weil dann nicht jeder mit dem Teil xyz rumläuft.

    Super Post.

    Liebe Grüße,

    Dani

    http://www.daninanaa.com

  • Reply
    Patty
    4. Juni 2016 at 16:54

    Sehr schöner Beitrag. Ich persönlich finde es überhaupt nicht wichtig das man teure Klamotten trägt oder eine bestimmte Marke mit in sein Outfit integriert. Trotzdem habe ich selbst schon oft bemerkt, dass teure Klamotten meistens besser bei Lesern ankommen, weil nicht jeder sie sich leisten kann und somit zu etwas „besonderem“ werden. Natürlich habe ich auch schon das Gegenteil erlebt, dass Leute dachten die Produkte waren super teuer, aber am Ende waren sie dann doch sehr günstig. Ich finde es immer wichtig das man sich selbst in den Klamotten wohl fühlt und das trägt was einem gefällt. Es gibt meiner Meinung nach nichts schlimmeres als ständig jedem neuen Trend zu folgen. Natürlich finde auch ich viele Trends toll, aber ich muss nicht immer direkt losrennen und die neusten Sachen haben, nur damit ja genug Leser auf meinen Blog gehen. Finde dieses Thema echt interessant, toll das du es angesprochen hast :)

    Liebe Grüße :)
    Measlychocolate by Patty

  • Reply
    Alex
    4. Juni 2016 at 18:24

    Ich sehe das genau wie du – bei manchen teilen lohnt es sich, aber ich bin zum Beispiel kein Fan von Looks, die komplett aus teuren Markenklamotten bestehen. Einfach, weil es sowieso immer auf die Kombi ankommt. Und Es kommt immer auf das Teil selbst an und nicht auf die Marke, die es produziert. :)
    Mit den Chucks ging es mir übrigens ähnlich, die habe ich mir sogar mal zu Weihnachten gewünscht.

    Alles Liebe aus NYC,
    Alex

  • Reply
    kristykey
    4. Juni 2016 at 19:57

    Hey liebe Julia! Zuerst einmal muss ich dir sagen: du hast einen super, super schönen Blog. Hab ihn gerade entdeckt und mich direkt verliebt – wow!
    Der Beitrag gefällt mir ebenfalls sehr gut! Ich wurde genauso „bescheiden“ erzogen was Klamotten angeht wie du. Aber das finde ich gar nicht mal so schlimm, so lernt man den Wert erst recht schätzen! Aus diesem Grund habe ich auch gar nichts gegen No-Name Klamotten! Hauptsache das Aussehen und die Qualität stimmt!

    – Liebste Grüße,
    Kristine von kristy key

  • Reply
    Kathi
    4. Juni 2016 at 22:08

    Hello Julia,
    sehr schöner Aspekt mit den inneren Werten. Kleider machen eben doch keine Leute, auch wenn das Sprichwort noch in vieler Munde ist.
    Dass Markenklamotten eine gute Qualität haben, daran hege ich manchmal berechtigte Zweifel. Ich habe es ein Mal in meinem Leben gewagt mir eine Bluse für über 100 Euro zu kaufen; super schickes Design, aber Ziehfäden kamen sehr schnell und das ist ärgerlich. Zugegeben, ich liebe Nike Turnschuhe, doch auch hier hat sich einmal zu Schnell die Sohle gelöst. Naja und wenn ich es für mich genau nehme, dann haben Marken nicht unbedingt etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Es wird generell ein hohes Übermaß produziert und immer noch gibt es genug Unternehmen die ihren Angestellten Hungerlöhne zahlen, resp. die dort produzieren lassen wo eben solche gezahlt werden. Daher informiere ich mich zukünftig lieber über ein Unternehmen/die Marke bevor ich kaufe.
    Sonnige Grüße
    Kathi

  • Reply
    Julia
    5. Juni 2016 at 8:10

    Hallo erst einmal. Bin gerade auf deinen Blog bei Facebook gestoßen und er hat mich sehr beeindruckt. Sehr sehr symphatisch ehrlich… sehr schön. Markensachen sind so das eine Stil ist das andere. Das stimmt … ich spreche da für mich wenn mir etwas gefällt und es total zu mir passt … es einfach geil ist … dann ist es mir sowas von latz ob es von aldi takko oder gar gucci ist… aber eines steht fest ich gehe schon auch mehr und mehr nach qualität … dann habe ich lieber ein teil weniger im schrank… mir persönlich ist auch egal ob ich in dem moment grade einenm Trend hinterher laufe oder ob ich der letzte looser bin… wenn ich mich darin gut fühle und ich dieses teil einfach toll finde und es zu mir passt … dann strahle ich auch automatisch die selbstsicherheit aus die man so oft im leben braucht … ich arbeite in der modebranche und ich sehe tag täglich menschen wo ich mir denke mensch mädel junge du könntest soviel aus dir machen und manchmal ist es auch nur ein klitzekleiner eingriff und man kann so viel verändern aber naja … egal jeder ist für sich verantwortlich ;)

    ganz liebe grüsse JUlia

  • Reply
    Liese
    5. Juni 2016 at 8:40

    Schöner Beitrag Julia, auch wenn ich etwas anders einkaufe. Ich kaufe relativ wenig, dafür jedoch sehr hochwertig. Die Kleidung hält einfach länger, sodass es ein nachhaltigeres Einkaufen und damit im Endeffekt irgendwann sich preislich ausgleicht. Lieber ein gutes Paar Pumps als 5 Paar von Zara, die schlecht verarbeitet sind und nach ein paar Monaten in die Tonne können.

  • Reply
    Christina
    5. Juni 2016 at 8:58

    Ich gehöre auch zu Generation „20Euro müssen reichen“ und gehe auch heute noch lieber in einen Primark, als über die Kö zu laufen. Gehaltstechnisch war auch nie sonderlich viel mehr drin. Das Nachshoppen geht via Ähnlichkeit eigentlich auch ganz gut.
    Accessoires aus dem Urlaub oder vom Flohmarkt sind oft preiswert, wunderschön und ebenfalls nicht so schnell nachzukaufen. Dies sind oft meine Lieblingsstücke.
    Bisous Bisous Christina

  • Reply
    Jana
    5. Juni 2016 at 10:32

    Mir geht es genauso. Früher gab es 20 Euro Taschengeld und etwas habe ich mir noch dazu verdient. Davon konnte man sich einfach keine tollen Markenklamotten kaufen, also wurde ‚No-Name‘ geshoppt. Genau, wie bei dir, hat sich das irgendwie so in meinen Kopf festgebrannt, dass ich auch heute alles über 20 Euro sehr teuer finde. Allerdings muss ich auch sagen, dass meine 10 Euro Stoffschuhe von H&M, die bequemsten Schuhe waren, die ich jemals hatte. Manchmal reicht wirklich auch ’no-name‘ Kleidung :)

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

  • Reply
    Hello Black
    5. Juni 2016 at 19:50

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht glaube, dass Marken besser ankommen. Bei mir persönlich zumindest nicht. Bei mir kommt es lediglich darauf an, wie etwas aussieht. Ich mag authentische Blog viel lieber, als Blog von großen Bloggerinnen, die von oben bis unten nur in LV und Chanel gekleidet sind. Das soll nicht heißen, dass diese Blog nicht authentisch sind, aber damit kann ich mich einfach nicht identifizieren (mal davon abgesehen, dass ich mich schon allein aus moralischen Gründen niemals von oben bis unten in Designerstücken eindecken würde, auch wenn ich es finanziell könnte). Wenn ich teure Sachen sehen will, kaufe ich mir die Vogue. Wenn ich „normale“, alltägliche Styles sehen will, schaue ich auf Blogs :) Eine wahre Fashionista macht meiner Meinung nach aus, dass sie aus nicht teueren Klamotten einen super Look kreieren kann, und nicht dass sie Designer Sachen trägt. Das wäre ja viel zu einfach.
    Aber ich muss dir zustimmen. Bei Schuhen zB sind die etwas teureren Modellen wirklich meist besser.

    Liebe Grüße,
    Wakila von http://www.helloblack.net

  • Reply
    Tabea
    5. Juni 2016 at 20:21

    Ich hatte auch nie viel Geld zur Verfügung. Wenn es um Klamotten ging, die ich wirklich brauchte, gab es die billig bei Lidl im Angebot von Mamas Geld, dass nunmal nicht an Bäumen wächst und auch für drei Kinder reichen muss ;) Alles, was nur Nice-to-have war, musste ich selbst zahlen, obwohl ich bis vor 4 Jahren kein Taschengeld bekam und daher immer arbeiten gehen musste, wenn ich mir was leisten wollte. Von daher habe ich eher so eine magische 10 Euro-Grenze für Kleidung (Hosen, T-Shirts, Tops etc.). Bei Jacken und Schuhen sind dann auch 20 Euro okay… aber alles andere sehe ich als Luxus an, den ich mir nur selten gönne…
    Deine Einstellung, dass man auch mit billigeren Klamotten inspirieren kann, finde ich klasse! Ich habe zwar mit Fashion nichts am Hut, aber ich durfte feststellen, dass günstige Kleidung manchmal super bequem und stabil sein kann und der teuren um nichts nachsteht… wenn man halt Glück hat ;)
    Wenn ich Leute in Markenkleidung sehe, dann habe ich oft das Gefühl, sie würden mich für minderwertig halten oder so. Das liegt vor allem daran, dass die Mädchen mit Geld für Marken in meiner Klasse mich in der Mittelstufe total ausgegrenzt und sogar gemobbt haben, während die anderen mir gegenüber wenigstens neutral, wenn nicht sogar freundlich, waren… Vielleicht müsste ich dieses negative Gefühl mal ablegen, oder es zumindest versuchen? Vorurteile sind ja doch irgendwie blöd.
    Liebe Grüße

  • Reply
    Dorina
    6. Juni 2016 at 9:03

    Ich persönlich achte nicht darauf, ob jetzt irgendeine Marke im Etikett steht, nur um diese Marke zu besitzen. Wenn mir etwas besonders gut gefällt, dann kaufe ich auch gerne mal bei No-Name-Marken oder eben bei richtig teueren Marken. Es kommt immer auf das Produkt an.
    Marken haben stets einen gewissen Interessen-Faktor, den man ihnen nicht absprechen kann. #dmhaul bringt einfach viel mehr Aufmerksamkeit als #rossmannhaul. Die Uhr einer aktuell angesagten Marke bringt wahnsinnig viele Likes und vielleicht sogar Follower. Wenn man bestimmte Marken zeigt, hat man durchaus einen Vorteil. #cundahaul suche ich nicht unbedingt, das ist einfach so. Krassestes Beispiel: Ein Bild mit zwei Zara Kartons (ohne, dass überhaupt eines der stoppten Teile zu sehen war) ist nach wie vor eines der Bilder auf meinem Instagram Account mit den meisten Likes. Insofern würde ich schon sagen, dass No-Name-Marken = No-Name-Blogger im gewissen Maße stimmt.

    Viele liebe Grüße
    Dorina // Adeline und Gustav

  • Reply
    Neri
    6. Juni 2016 at 16:33

    Mir muss das Kleidungsstück gefallen und ich muss mich drin wohlfühlen. Welche Marke es letztendlich ist, spielt überhaupt keine Rolle. Meine Klamotten sind meistens eher günstig und No-Name.

    Neri

  • Reply
    Louise
    9. Juni 2016 at 18:19

    Ich wurde genau so erzogen, und musste ebenso erst lernen, dass teure Marken auch ihre Qualität haben – same story!

    Nur zahlt man oft mehr für die Marke, als für das Produkt selbst.
    Aber wir sind nun mal Fashionistas und shoppen macht einfach Spaß – wenn wir uns am Ende wohlfühlen und die Kleidung nachhaltig ist (Günstig gern, aber nach 3X tragen wegwerfen zu müssen ist so Umweltverachtend) – dann ist es egal ob No Name oder ob teure Marke! :)

    Grüßchen von Louise <3
    http://www.jovialouise.com

  • Reply
    Gilda
    11. Juni 2016 at 17:23

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich habe vorher auch lieber ganz normale Kleidung getragen und habe mit der Zeit gemerkt, dass es sich manchmal wirklich lohnt Markenkleidung zu kaufen. Man muss es nicht direkt übertreiben und Chanel, Gucci etc. kaufen, aber wie du schon sagtest, eine etwas teurere Jeans gibt einem wirklich ein besseres Gefühl als eine von Primark, die nach paar Tagen ausgeleiert ist. Toller und lesenswerter Beitrag!

    LG Gilda
    http://www.itsgilda.com

  • Reply
    Fashion Week Outfit Ideen - JULIARY
    3. Juli 2016 at 21:19

    […] muss nicht immer wahnsinnig teuer sein. Das Wichtigste ist, dass man sich […]

  • Reply
    Alison
    25. August 2016 at 11:00

    „Markenklamotten sind das non plus ultra. Ich meine, was willst du bei noname Klamotten denn bitte bei Instagram verlinken?“. Ein Satz aus meinem Blogpost, den ich über Fashionblogger schrieb. Will hier keine Werbung machen, aber es passt gerade so schön. Sicherlich ist es von Vorteil hochwertige Dinge zu kaufen, weil diese länger halten. Darunter fällt aber nicht die neue Chloe und ne LV Tasche. Das sind überteuerte Dinge, die irgendwie jeder angesagte Blogger haben musste. Es ist fast schon lächerlich anzusehen wie sie alle hinter diesen Trend Teilen hinterher rennen und tausend Bilder für Instagram machen, die sie dann zufällig in den Feed streuen, da sie die Tasche ja nach einer Woche wieder zurück geben müssen. Denn der Trend ist vorbei und so ne Leihtasche ist ja auch viel günstiger. Und selbst wenn sie es kaufen, was ich doch stark bezweifle, weil sie in der Zeit auch noch 5 Marken Jacken und dreitausend neue Schuhe auf Instagram posten, selbst dann sind solche Marken nicht unbedingt Qualitativ hochwertiger als eine Tasche aus Echtleder/Veganem Leder, die 100 bis 150€ kostet. Also ich halte diesen Markenwahnsinn für absolut unnötig. Trotzdem sollte man nicht bei H&M, Primark, Zara und co einkaufen, da Kinderarbeit und schlechte Bedingungen für die Arbeiter. Son Mittelding ist gut.

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