Anti-Fashion-Blogger

Bin ich der Anti-Fashion-Blogger?

Ich bin der Anti-Fashion-Blogger. Ich beäuge jeden Trend erst einmal argwöhnisch, bis ich ihn mir kaufe. Ich trage lieber Vans und Nikes als fancy Schuhe mit Glitzer und Bommeln und was weiß ich, was es noch alles gibt. Eigentlich bin ich gegen die Wegwerf-Gesellschaft und fände es gut, nachhaltiger einzukaufen. Irgendwie will ich eben nicht in die Modewelt passen, doch interessiere mich trotzdem dafür. Und dabei wiederspricht sich das komplett.


Bin ich der Anti-Fashion-Blogger?

Das liebe ich an der Fashion Welt:

Mode ist nicht nur oberflächlich. Ein schönes Kleidungsstück kann einem dabei helfen, selbstbewusst zu sein und sich in seiner Haut vollkommen wohl zu fühlen. Man kann sich jeden Tag neu erfinden, sich verändern, seine Stimmung ausdrücken und sich mit anderen, modeinteressierten Menschen austauschen. Ich liebe das bunte Treiben bei der Fashion Week, neue Kleidungsstücke, deren Etikett man abschneiden kann und Shoppingtouren mit den besten Freundinnen. Durch all die Blogss bekomme ich jeden Tag neue Inspiration und habe so viele nette Mädels kennengelernt – Mode wird eben immer ein großer Teil von mir sein, da bin ich mir sicher.

Das hasse ich an der Fashion Welt:

Manchmal, da ist mir die Fashion Welt eindeutig zu einseitig, weswegen ich vermutlich eben auch anfange zu denken, dass ich der Anti-Fashion-Blogger bin. Denn wenn man sich so umsieht, dann findet man entweder die exklusive Mode, die ich mir nicht im Entferntesten leisten kann, oder Bloggerinnen, die bei Zara, Mango und Co. einkaufen und sich dabei im Stil doch sehr ähneln. Sie alle tragen die gleichen Trends, mögen die selben Dinge und auch, wenn sie sich natürlich auch in vielen Dingen unterscheiden, so tragen sie trotzdem Mode, mit der ich mich nicht ganz identifizieren kann. Als würde ich nicht in diese Welt passen.

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Das ist Fashion für mich:

Ich experimentiere sehr gerne und bin sehr dafür, auch mal etwas Neues zu probieren, doch ich weiß auch genau, dass man mich nie in Off-Shoulder Tops oder süßen Oma-Kleidern antreffen wird, so wie es gerade im Trend ist. So bin ich eben nicht. Ich trage gerne Mom Jeans, schlichte Shrits, Rücksäcke und Vans. Praktisch, simpel, bequem. Zudem finde ich es nun immer wichtiger, auch veranwortungsbewusst einzukaufen. Auch wenn ich noch weit davon entfernt bin, wird mir nun immer bewusster, wie schlimm diese Wegwerf-Gesellschaft eigentlich ist und dass wir darauf achten sollten, nachhaltiger und auch fair produzierte Kleidung zu kaufen.

Shooting für BASTIBASTI:

Deswegen habe ich mich mit Pascal zusammen getan um ein paar Shirts von BASTIBASTI zu shooten. Namensgeber und Designer ist Bastian Sobtzick, Sänger der Band Callejon, die einige von euch vielleicht kennen werden. Basti produziert vegane und faire Mode mit tollen Designs, die auch sehr gut zu mir und meinem Stil passen. Mal davon abgesehen ist Pascal einfach das perfekte Model, vielleicht werden euch Parallelen zwischen dem Logo und einem seiner Tattoos auffallen ;)

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Ich habe mich für das weiße und das schwarze „Ugly Sleep“ Shirt entschieden, die einen tollen Schlitz am Rücken haben. Zudem ist der Stoff super weich und das Shirt locker geschnitten, so wie ich es mag. Pascal trägt auf den Foto dieses und dieses Shirt. Zudem werdet ihr im Shop noch viele weitere Shirts, Taschen & Mützen finden. Außerdem steht die Winterkollektion auch schon in den Startlöchern und wird bald releast – ich bin gespannt!

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Ich trage:

Shirts: Ugly Sleep, BASTIBASTI* | Rucksack: Gregory* | Jeansrock: Pull& Bear

Mom-Jeans: Pull&Bear | Uhr Gold: D.Franklin* | Uhr Silber: Cluse*

Stiefeletten: Sacha* | Sonnenbrille: H&M | Sneaker: Nike


Bin ich nun also der Anti-Fashion-Blogger?

Nein, ich denke nicht. Denn ich liebe die Mode, sie bereitet mir Freude und das möchte ich auf meinem Blog & Instagram Channel auch übermitteln. Und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Mädels gibt, die mit den neusten Trends nicht unbedingt viel anfangen können und lieber bei der guten alten Mom Jeans bleiben. Und ich hoffe, genau diese Mädels auch erreichen und inspirieren zu können. Denn Mode macht mir Spaß – und ist das nicht alles, was zählt?

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Danke an Pascal & Anne für das tolle Shooting!

Wie steht ihr zur Modwelt? Fühlt ihr euch komplett zugehörig oder geht es euch eher wie mir? Lasst es mich wissen!

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6 Comments

  • Reply
    Tanjas Bunte Welt
    25. September 2016 at 16:26

    Tolle Shirts Julia und passen dir gut. Eben dein Style, das merkt man an den Bildern, dass du dich wohl fühlst. So soll es auch sein. An sich bin ich auch für faire Mode, bin aber auch oft schwach. So ganz zu 100% kann ich es irgendwie nicht durchziehen, gerade wenn ich auf meinen Kontostand gucke. Mit Kind ist es leider nicht immer so einfach, gerade wenn sie wachsen. Hier immer faire Mode zu kaufen, geht einfach nicht. Trends sehe ich mir gerne an, mache sie aber nicht nach, wenn sie mir nicht gefallen.
    Liebe Grüße

  • Reply
    Tabea
    25. September 2016 at 19:42

    Den Zwiespalt mit der Fashionwelt hast du toll beschrieben. Ich behaupte ja seit Jahren, dass ich mit Fashion nichts am Hut habe, aber in letzter Zeit merke ich, dass ich meine Kleidung doch bewusster aus dem Schrank ziehe: Will ich glücklich wirken? Möchte ich heute seriös wirken, damit man mich ernst nimmt? Ist es ein gemütlicher Tag mit Freunden, wo alles egal ist? Könnte ich damit leben, aufzufallen?

    Meistens kaufe ich gar keine neue Kleidung, da ich die Umwelt schonen will und die Näherinnen nicht ausbeuten mag. Daher freue ich mich immer über das, was meine Familie aussortiert (schmeiße es manchmal noch unter die Nähmaschine) oder shoppe Second-Hand. Favorisieren tue ich dabei genau das, was eben nicht jeder hat… und das kenne auch alle so von mir ;) Und bequem muss es bei mir auch immer sein :D Und bitte, bitte dürfen Flecken nicht sofort auffallen, also kein weiß!

    Mit „normalen“ H&M, Zara, etc. Fashion-Bloggern kann ich absolut nichts anfangen, da sie für mich alle gleich aussehen und ich die Teile ja nicht nachkaufen will. Viel lieber lese ich, was ein Kleidungsstück so liebenswert macht oder ob ein Trend nun vorteilhaft für die Figur ist oder nicht ;)

    Dass du Spaß an der Mode hast, finde ich sehr schön. So soll es einfach sein!

    Die Fotos sind echt toll geworden – sie wirken so locker und gestellt – eben so, wie Mode sein soll: Zwangfrei.

    Liebe Grüße

  • Reply
    Patricia
    25. September 2016 at 21:00

    Ich finde den Artikel super inspirierend! Und die Shirts wunder!!! Zwar würde ich mich nicht als Fashion Addict bezeichnen aber ich bin eine echte Tussi. Zwar keine die bei NA-KD oder Zara plötzlich die ganzen Blogger Trends kauft aber eben jemand der monatelang für einen gleitenden Traumschuh spart, im Reformhaus VitaJuwel Phiolen kauft, Bio Baumwollhemnden trägt, die FW gespannt verfolgt und die Chanel nie wieder hergeben würde. Wahrscheinlich sollte ich noch etwas offener werden, zu experimentieren. Die Mode ist für mich Kunst, Kultur und Geschichte. Und Spaß macht mir sie, die Modewelt.

    Bisous aus Berlin, deine Patricia
    THEVOGUEVOYAGE by Patricia Petite

  • Reply
    Jasmin
    25. September 2016 at 22:49

    I feel you! Ich war ja am Donnerstag auf meinem ersten Blogger Fashion Event und das war so mega fancy, dass ich mir richtig fehl am Platz vor kam, ich kleiner Hippie mit meinem Muster Cardigan und braunen Boots. Zwar sind die 70er ja gerade wieder im Trend aber deswegen trag ich sie nicht, sondern weil es für mich ein Alltime Favorite ist. Renn ja auch nicht 24/7 so rum :D aber ich verstehe deinen Text und deine Meinung gut und finde Mode unheimlich spannend. Ich finde auch deinen Style toll, weil er zeigt wie du bist und du authentisch auf mich wirkst. Genauso gern mag ich es manchmal Highclass Outfits anzuschauen, heißt ja nicht, dass ich es tragen muss ;) aber wenn es zur Person passt und sie es toll kombiniert, dann würdige ich das auch und find es super! :) dazu ist Mode doch da, um sich selbst immer wieder neu zu finden/entdecken, Spaß zu haben und seine Persönlichkeit zu unterstreichen! Auch find ich den nachhaltigen Gedanken von dir gut, versuche ja schon länger secondhand zu kaufen, weil ich mir die meisten fair trade produkte nicht gefallen oder zu teuer sind, aber naja, klappt bisher semi gut :D anfang des jahres und letzten herbst hatte ich richtig glück, diesen sommer wars dann wieder ein tief und so langsam gehts wieder bergauf :) grade erst einen Cardigan für 3 € ergattert, statt 20-30 € neu im Laden. Das war schon ein gutes Gefühl!

    Liebste Grüße und mach weiter so!! <3
    Jasmin

  • Reply
    Ana
    26. September 2016 at 8:13

    Ein cooler Blogpost – ich mag deine Gedanken zu dem Thema. Auch wenn ich mich wahrscheinlich schon mehr an Trends interessiere, kann ich mich natürlich nicht ganz damit identifizieren. Und das „ich gehöre nciht dazu“-Gefühl kenne ich auch. Es gibt schon diese paar Eigenschaften, die die It-Girls des Internets auszeichnen – creme Töne, super schlanke Figur, Designertasche. Ob du dann ein Anti Fashion Blogger bist? Hmm ne – vielleicht einfach jemand der nicht komplett das Klischee von einem Bloggermäuschen erfüllt. Und das ist doch nciht Anti, sondern notwendig in dieser Community :)

    xx Ana http://www.disasterdiary.de

    xx Ana http://www.disasterdiary.de

  • Reply
    Rike
    30. September 2016 at 9:46

    Ein super Blogpost! Ich bin auch ein Mensch der oft eine Weile braucht eh er sich an neue Trends traut – oder gar nicht von ihnen überzeugt ist und greife oft auf ältere Teile die mir gut gefallen. Finde es auf jeden Fall super dass du „aus der Reihe tanzt“ und somit für mich positiv aus der Masse herausstichst :)

    Liebe Grüße
    Rike
    http://www.rikelila.com

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