Prüfungen

So überlebst du die Prüfungen! | KW2

Ich kann es kaum glauben, dass das Jahr 2017 nun schon zwei Wochen alt ist. Im Moment rasen die Tage nur so an mir vorbei. Einerseits gut, da so diese blöde Lernphase mitsamt Prüfungen schneller vorbei geht, andererseits aber auch schlecht, weil ich das Gefühl habe, noch viel mehr Zeit zu brauchen, um mich entsprechend darauf vorzubereiten. Wenn es euch genau so geht, dann habe ich in diesem Wochenrückblick ein paar Tipps, wie ihr die Prüfungszeit gut überstehen könnt.


So überlebst du die Prüfungen | KW2

Mein Wochenrückblick

Was bisher geschah:

Letzte Woche habe ich mir (trotz Shoppingverbot) ein Bullet Journal gekauft, um mich effektiver auf die Prüfungen vorbereiten zu können. Zudem habe ich viel fotografiert, habe viele tolle Serien geschaut und mit Freunden geskypet. Eigentlich ziemlich unspektakulär. Ich hatte mir vorgenommen, die Woche darauf noch effektiver zu arbeiten, um einiges von meiner To-Do Liste streichen zu können.

Das ist diese Woche passiert:

Wenn ich meine letzte Woche reflektiere, dann kommen mir Karteikarten, anstrengende Drehs, Workouts mit dem Equipment (Wieso muss Lichtequipment so unglaublich schwer sein?) und viele Stunden der Verzweiflung in den Sinn. Ich habe mein Vorhaben, die Woche produktiver zu sein, also recht gut in die Tat umgesetzt. Dabei kamen leider das Yoga, meine Gitarrenstunden und die Ernährung etwas zu kurz, aber in der Prüfungsphase kann ich damit leben. Außerdem habe ich ein paar Mails bekommen, die mich sehr gefreut haben (im Februar erfahrt ihr mehr), ein Interview mit mir wurde in einer lokalen Zeitung gedruckt und ich hatte viel Spaß bei meinen Gruppenarbeiten für die Hochschule.

Was nächste Woche ansteht:

So nervig ich es auch finde: Ich muss sowohl zum Hausarzt, wegen meiner Impfungen für Asien, als auch zum Frauenarzt. Ich weiß, für viele ist das nach wie vor ein Tabu-Thema, ich finde gerade das aber total furchtbar. Menstruation spielt nunmal für circa 50% der Bevölkerung eine große Rolle, wieso sollte man das also nicht auch thematisieren dürfen?

Außerdem habe ich vor, wieder viel zu arbeiten. Nicht nur die Prüfungen, sondern auch mein Nebenjob, werden viel Zeit in Anspruch nehmen und ich freue mich jetzt schon auf Nachtschichten, Karteikarten schreiben und das ungesunde Essen, das ich mir haufenweise einverleiben werde. Nicht. Aber keine Sorge, ich habe ein paar (hoffentlich) spannende Blogposts in Arbeit, die trotzdem erscheinen werden.

Prüfungen

So überlebst du die Prüfungen:

Wie man merkt bin ich jetzt also der absolute Profi, was Prüfungen, Lernstress und Studienarbeiten angeht. Ich habe das Gefühl, jedes Semester etwas über mich und mein Lernverfahren zu lernen – wow, wie oft kann man ein Wort in einem Satz verwenden? – und würde eben diese Erfahrungen gerne mit euch teilen. Auch wenn ich das perfekte System bestimmt erst im letzten Semester finden werde, haha.

01. To-Do Listen sind gut – Wenn man es richtig macht!

Wer mich kennt der weiß: Ich liebe meine To-Do Listen. Gerade in den letzten paar Wochen sind die für mich einfach unersetzlich geworden. Man vergisst nichts, kann sich den Tag gut einplanen und kann besser einschlafen, weil man nicht die ganze Zeit Sorge hat, eine Aufgabe für den nächsten Tag zu vergessen.

Doch man kann dabei auch so einiges falsch machen. Beispielsweise, wenn man sich kein konkretes Ziel setzt. Wenn ich nur „Fach XY lernen“ auf meinen Zettel schreibe, dann weiß ich nicht genau, wann ich die Aufgabe erfüllt habe. Nach einem Kapitel? Wenn ich fertig bin? Und so richtig befriedigend ist eine To-Do Liste auch erst, wenn man genug Punkte abhaken kann, es macht also Sinn, sich kleine Ziele zu stecken. Außerdem sollte man sich auch nur auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren, denn wenn ich „Mit Lisa treffen“ oder „ein Bild malen“ auf die Liste setze, dann ist es gut möglich, dass am Ende nur die Punkte, die mir leicht fallen / Spaß machen von der Liste gestrichen werden und die wichtigen Punkte ausbleiben.

02. Von Tag zu Tag leben

Dieser Punkt hat mir unglaublich dabei geholfen, nicht komplett auszurasten. Wenn ich morgens aufstehe, dann lese ich mir durch, was heute alles ansteht – und dann konzentriere ich mich auch nur auf diese Aspekte. Klar, es ist verlockend, sich immer wieder vor Augen zu führen, welchen Berg an Arbeit man noch vor sich hat, wie viel Aufwand es wird usw, aber das schafft im Endeffekt nur Frustration und Verzweiflung. Wenn man sich auf einen Tag und kleinere Arbeitspakete konzentriert, dann geht man jeden Abend mit dem Gefühl ins Bett, wirklich etwas geschafft zu haben und genau das hilft dabei, motiviert zu bleiben.

03. Fast Food? Ja, aber nicht dauernd!

In der Prüfungszeit ist es verlockend, sich tonnenweise Fast Food einzuverleiben. Ich weiß. I feel you. Und an sich finde ich das auch vollkommen in Ordnung, denn man hat kaum Zeit zum Kochen und irgendwie gehört es mittlerweile ja schon fast zum Lifestyle. Allerdings ist das absolut keine Dauerlösung. Und wenn man schon das Essen vernachlässigt, dann sollte man wenigstens darauf achten, dass man genug trinkt. Ich stelle mir beispielsweise immer eine Karaffe Wasser auf den Schreibtisch, schön mit Eis und Zitronen, und wenn die Karaffe leer ist, dann wird sie sofort wieder aufgefüllt. Die Ernährung sollte man wirklich nicht komplett vernachlässigen, denn man ist, was man isst. Und wenn man nur ungesunden Mist futtert, wie soll man dann Leistung erbringen?

Prüfungen

Bullet Journal: Leuchtturm | Blogplaner: Glossy Box | Notizblöcke & Sticky Notes: Odernichtoderdoch*

 

Vermutlich gibt es noch 78395823759 andere Tipps, aber diese 3 haben mir meine Woche extrem erleichtert und helfen euch hoffentlich auch dabei, konzentriert und fokusiert zu arbeiten.

Wie war eure Woche so? Und welcher Tipps hilft euch beim Lernen am Besten? Lasst es mich wissen!

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2 Comments

  • Reply
    Jenni
    16. Januar 2017 at 8:45

    Liebe Julia!

    Zunächst einmal: Ich bin auch sehr dafür, dass das Thema „Frauenarzt“ und alles, was damit zu tun hat, endlich enttabuisiert wird! Da bin ich absolut bei dir.

    Auch, was die Sache mit der Prüfungszeit anbelangt: Aktuell stecke ich da auch mittendrin. Obwohl ich da korrigierenderweise anführen muss, dass wir im Master of Arts Germanistik keine Klausuren mehr haben, sondern nur noch Referate, Ausabreitungen und Hausarbeiten. Somit haben wir keine Prüfungszeit im klassischen Sinn mehr – auf der anderen Seite ist das ganze Semester sehr lernintensiv, weil unglaublich viel Literatur gelesen und aufgearbeitet werden will. Das hat also Vor- und Nachteile. ;)
    Aber ich liebe es so, wie es ist.

    Mein ultimativer Tipp zum Prüfungs-Überleben sieht auch so aus, dass man unbedingt nur von einem zum anderen Tag leben sollte (im Bachelor wäre ich mit 8 Prüfungen in der Woche sonst durchgedreht) und zweitens auch viel Offline-Zeit einplanen sollte, in dem die digitalen Geräte einfach aus sind (oder man sich striktes Social-Media-Verbot auferlegt). Das kostet unglaublich viel Zeit und Kraft, denn man merkt normalerweise gar nicht, wie viel man dort eigentlich unterwegs ist.

    Liebe Grüße
    Jenni

  • Reply
    Ana
    21. Januar 2017 at 8:45

    Liebe Julia,
    der Tipp, sich jeden Tag nur ein Arbeitspäckchen vorzunehmen, ist tatsächlich Gold wert! Viel zu oft ist der Blick auf den großen Berg an Arbeit Schuld, dass ich keine Lust habe, loszulegen und stattdessen einfach nur in Panik verfalle.

    So heute mach ich es mal anders – ran gehts ans Statistik lernen!

    xx Ana http://www.disasterdiary.de

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