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Backpacking Vorbereitungen für Südostasien

Wie ihr vielleicht schon erfahren habt, werde ich bald mit einer meiner besten Freundinnen ein kleines Abenteuer wagen und durch Südostasien reisen. Und so spannend es auch ist, dahinter steckt jede Menge Planung. Da ihr euch mehr persönliche Posts gewünscht hattet, möchte ich euch nun also meine Backpacking Vorbereitungen vorstellen.


Backpacking Vorbereitungen für Südostasien

Wohin, mit wem, wann und wie?

Als erstes sollte man vielleicht erstmal die W-Fragen klären. Zugegeben, angefangen hat das alles mit einer Schnapsidee von Jill und mir. Doch aus der Idee wurde schnell ein fester Plan und wir entschieden uns, Thailand, Laos, Vietnam und eventuell Kambodscha einen Besuch abzustatten. Allerdings stellten wir auch schnell fest, dass uns nur ein Monat Zeit bleibt. Aber immerhin, der Zeitraum (Anfang August bis Anfang September) wurde festgelegt. Die Eckdaten stehen nun also fest.

Die Flüge

Ratsam ist es natürlich, nicht auf den letzten Drücker noch einen Flieger bekommen zu wollen, sondern sich mit der Planung Zeit zu nehmen. Ich muss gestehen, dass ich hier super viel Glück hatte, da Jill sich immer für mich mit informiert hat (danke!) und wir so einen super günstigen Flug nach Bangkok und zurück kriegen konnten. (Mit super günstig meine ich circa 600 Euro).

Hierbei gilt allerdings: Wenn man direkt fliegen möchte, dann muss man das auch bezahlen. Ich glaube, wir müssen zwei Mal umsteigen, um endlich Bangkok zu erreichen, aber dafür haben wir immerhin ein paar Euros gespaart und können von Nürnberg aus fliegen – ideal für uns. Außerdem sollte man sich Gedanken machen, ob man eine Reiserücktrittversicherung in Anspruch nehmen möchte. Wir haben uns dagegen entschieden, also drückt uns die Daumen!

Die Route

Vermutlich ist die Route das Allerletzte, worum man sich kümmern muss, schließlich kann man das auch spontan noch ändern, aber sind wir mal ehrlich: Das macht nunmal am meisten Spaß. Als wir dann das erste Mal intensiv geschaut haben, was uns alles interessiert, wurde uns schnell klar, dass 4 Länder in einem Monat einfach nicht zu schaffen sind. No chance. Also strichen wir Kambodscha, reduzierten Thailand auf den Norden und beschränkten uns in Laos auf zwei Städte. Auch Innland-Flüge, die wir eigentlich vermeiden wollten, hörten sich (gerade in Vietnam) plötzlich sehr verlockend an.

Man muss dazu sagen, dass es vielleicht vernünftiger – und stressfreier – wäre, sich auf nur ein Land zu beschränken, aber Vernunft war noch nie meine Stärke. Ich möchte erstmal einen Überblick bekommen, vor allem, da ich noch nie in Asien war. Wenn mir ein Land besonders gut gefällt, dann kann ich ja schließlich eventuell irgendwann zurück kommen.

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Die Impfungen

Kommen wir zu dem Lieblingspart meiner Backpacking Vorbereitungen. Nicht. Denn man ehrlich, Impfungen sind teuer, man liegt ewig flach – doch leider sind sie auch unbedingt notwendig. Zumindest einige. Hepatitis A und B sind beispielsweise essentiell, auch eine Erneuerung der alten Impfungen ist nicht zu verachten. Bei Tollwut hingegen ist man sich noch uneinig – es wird zwar empfohlen, ein Muss ist es aber nicht. Ich habe mich beispielsweise auch noch nicht entschieden, ob ich es nun machen lasse oder nicht.

Es ist übrigens ratsam, sich vor der Reise beim Auswärtigem Amt zu informieren, dort steht auch, welche Impfungen benötigt werden. Außerdem schadet es nicht, mal die Krankenkasse anzurufen und nachzufragen, ob eventuell ein Teil der Impfungen übernommen wird.

Das Visum

Asien ist nicht Europa (ha, surprise) – deswegen wird meistens ein Visum benötigt. In Thailand beispielsweise hat man automatisch eines für 30 Tage, für Laos hingegen muss ein Visum beantragt werden (40€), in Vietnam darf man 15 Tage ohne Visum bleiben. Es empfiehlt sich jedoch, noch einmal im auswärtigen Amt anzurufen, um das zu überprüfen. Sicher ist schließlich sicher.

Der Reisepass

Und hier sind schon wieder versteckte Kosten, denn wer keinen glütligen Reisepass mehr besitzt, der darf dafür um die 40€ blechen. Aber gut, danach ist der Pass wieder für mehrere Jahre gültig, dementsprechend ist es das auch wert.

Versicherungen im Ausland

Hierbei handelt es sich um einen Punkt, den ich bisher konsequent vernachlässigt habe: Die Versicherung. Gerade Krankenversicherungen sind im Ausland absolut wichtig (schließlich weiß man nie, was passiert und wie ihr oben gelesen habt: Ich habe keine Tollwut Impfung..), aber Gott sei Dank eigentlich auch recht günstig zu bekommen.

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Der Rucksack

Gott sei Dank war Weihnachten, denn so habe ich mir das Geld für einen vernünftigen Rucksack schonmal gespart (danke Mama und Papa!). Als ich das erste Mal versucht habe, mich zu informieren, war ich ehrlich gesagt ziemlich überfordert. Es gibt so viele verschiedene Größen und Varianten, da hat es ein wenig gedauert, bis ich mich entschieden habe. Die Wahl fiel dann auf diesen Rucksack mit 75L, einer Eingrifftasche unten und einem integrierten Regencape, denn diese Aspekte waren mir besonders wichtig. Ob der Rucksack nun die perfekte Wahl für mich war, werde ich euch aber wohl leider erst nach dem Trip erzählen können ;)

Die passende Kleidung & Utensilien

Wenn die großen Punkte stehen, dann kann man sich mit seinen Backpacking Vorbereitungen auch dem „Kleinscheiß“ widmen. Schließlich gibt es so viele nützliche Dinge, die man dabei haben sollte, und auch die passende Kleidung ist ein wichtiger Punkt. In Südostasien ist es nämlich ein bisschen wärmer als hier.

Beispielsweise habe ich mich sehr gefreut, als TEVA mir ein Paar vegane Sandalen* zugeschickt hat. Das Fußbett ist ganz fabelhaft und die Sandalen passen wie angegossen – ich denke, dass sie für einen kleinen Städtetrip einfach ideal sein werden!Mal davon abgesehen freue ich mich wirklich sehr, dass sie auch noch vegan sind. Ich kann also mit einem guten Gewissen und einem wohl gebetteten Fuß durch Südostasien wandern, halleluja!

Zusätzlich werde ich mir aber wohl auch ein paar Sneaker und Flip Flops mitnehmen.

Auch ein Reisetagebuch, eine Bauchtasche, eine wasserfeste Dokumentenmappe, ein Reisekissen und zwei tolle Bücher über Thailand und Vietnam kann ich schon mein Eigen nennen. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich noch einige kleine Anschaffungen vor mir habe, bis ich wirklich für diesen Trip bereit bin.


Habt ihr noch Tipps für meine Backpacking Vorbereitungen? Oder wart ihr noch nie backpacken? Schreibt es mir!

*Dieses Produkt wurde mir zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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4 Comments

  • Reply
    Jasmin
    9. Februar 2017 at 18:02

    Puh da bist du aufjedenfall besser vorbereitet als ich damals… Ich hab mich weder für Thailand noch Indonesien impfen lassen und es ist zum Glück ich nichts passiert. Um die Versicherung hat ich damals mein Dad gekümmert da er da total vorsichtig ist (für meinen Geschmack zu sehr aber manchmal lohnt es sich auf die Etern zu hören). Ein guter Rucksack ist aufjedenfall sehr wichtig, wobei es da auch darauf ankommt ob ihr viel damit unterwegs seid oder eher nicht. Einen Monat für die Länder finde ich persönlich knapp, bin aber auch lieber etwas länger an einem Ort. Für Thailand habe ich mir damals 2 Monate Zeit genommen und hätte locker noch 2 oder mehr dranhängen können, wenn ich nicht auf meinen Hund Zuhause aufpassen hätte müssen. Und für Indonesien hatte ich 3 Wochen Zeit was mir vor allem auf Bali leid tat weil ich da nur 4 Tage war. Aber wie gesagt kommt ja auch immer darauf an wie man reist und die Infrastruktur dort und wo/ob es euch gefällt. Kann natürlich auch sein das ihr froh seid wenn der Monat um ist :D Asien ist nicht jedermanns Geschmack!

    Freue mich aber das es dich dorthin verschlägt und bin schon auf weitere Beiträge deiner Reise gespannt! Falls du Tipps brauchst bzgl Packen oder Thailand, auf meinem Blog und YouTube Channel wirst du aufjedenfall fündig! Würde mich dann auch über dein Feedback freuen, ob du es hilfreich fandest etc.

    Liebe Grüße <3

  • Reply
    Jules
    9. Februar 2017 at 19:46

    Gefrierbeutel! Mein wichtigster Tipp. Alles in Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss packen. Einen für Bikinis, einen für Unterwäsche, einen 6-Liter-Beutel für Tops, einen für Shorts, einen für Medikamente. Es ist so viel leichter, einen bestimmten Beutel im Rucksack zu finden, als wenn alles durcheinander fliegt.
    VIEL SPASS! <3

  • Reply
    Lea
    10. Februar 2017 at 23:07

    Ein sehr schön geschriebener Post, und erstmal Respekt dafür dass ihr euch so viele Gedanken macht im Voraus :D. Ich kann mich den Gefrierbeutel-Fans nur anschließen, beziehungsweise der Idee, alle Sachen in Beutel oder so zu packen; Spart enorm viel Zeit und Nerven. Außerdem würde ich dir echt den Tipp geben, einfach Inlandsflüge für größere Distanzen zu buchen – die sind preislich eigentlich echt in Ordnung und tausendmal entspannter als alle anderen Möglichkeiten. Aber letztendlich müsst ihr das natürlich so entscheiden, dass es für euch am Besten ist. Ich wünsch euch ganz ganz viel Spaß und genießt die Zeit!

  • Reply
    Anna
    11. Februar 2017 at 11:31

    Oh das klingt alles so aufregend!! Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß bei den Vorbereitungen und gaaanz viel Vorfreude (aber die hast du ja wahrscheinlich eh schon zur Genüge ;)).
    Ganz liebe Grüße <3

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